AWO: Kleiderkammer, Nachbarschaftstreff und Tafel jetzt unter einem Dach

Wiedereröffnung Schneeberger AWO in neuem Ambiente

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Martina Stutzig, Leiterin der AWO-Begegnungsstätte in Schneeberg freut sich, dass jetzt alles unter einem Dach gebündelt werden konnte. Foto: R. Wendland

Schneeberg. Die Räumlichkeiten der AWO-Begegnungsstätte Schneeberg haben durch den Umbau, der in den letzten Monaten gelaufen ist, eine Aufwertung erfahren. Die Einrichtung orientiert sich nun ganz neu. Neben der Begegnungsstätte mit Tafel sind jetzt auch Kleiderkammer, Laden und das Begegnungszimmer vor Ort. Am Standort im Keilbergring ansässig ist das Begegnungszentrum jetzt seit 20 Jahren und in Schneeberg seit 1990. Die Räumlichkeiten hat man jetzt zusammengezogen: was früher drei Standorte waren, mit Laden und Kleiderkammer in der Glück-Auf-Straße, Nachbarschaftstreff im Friedensring und Tafel bereits im Keilbergring, ist jetzt alles unter einem Dach.

600 Menschen kommen zur Tafel, 1.400 nutzen die Kleiderkammer

Wie Stutzig erklärt, habe man die Produktion von Leder-Schlüsseltaschen, die im Keilbergring bis dato gelaufen ist, aufgegeben. Der Hintergrund, so Stutzig: "Die Firmen in den Altbundesländern, mit denen wir zusammengearbeitet haben, haben den Mindestlohn nicht akzeptiert." In den Räumlichkeiten ist man zur Miete bei der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg. Aktuell gehören zwölf hauptamtliche Mitarbeiter zum Team. Die Angebote werden gut angenommen und auch genutzt von bedürftigen Personen.

Wie Martina Stutzig, Leiterin der AWO-Begegnungsstätte in Schneeberg erklärt, habe man derzeit 600 Menschen, die zur Tafel kommen. Im Bereich Laden und Kleiderkammer sind es 1.400 Personen. Man verspricht sich durch die Zusammenfassung der Angebote an einem Ort einen besseren Zulauf. "Auch schon allein aus dem Grund, weil jetzt alles zentral ist und gerade von den älteren Menschen so besser zu erreichen ist", erklärt Stutzig.