Axel-Jungk-Fanclub organisiert Public Viewing

Olympia Familie und Anhänger rührten die Werbetrommel

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Die Familie von Axel Jungk, darunter seine Brüder Felix und Robert, freut sich auf das Public Viewing mit vielen Fans. Foto: Bauer

Hohndorf. Für die deutschen Wintersportler sind die Olympischen Spiele in Pyeongchang bislang optimal gelaufen. Und gerne würde ein Vertreter aus dem mittleren Erzgebirge die bereits beachtliche Medaillensammlung in dieser Woche noch erweitern. Die Rede ist von Skeletonsportler Axel Jungk, der in Südkorea durchaus zu den Medaillenanwärtern in seiner Sportart gehört.

Skeleton beim Public Viewing

Schließlich konnte der 26-jährige Hohndorfer das letzte Weltcup-Rennen vor dem Saisonhöhepunkt gewinnen. Dieser Erfolg macht ihm ebenso Mut wie die Unterstützung in der Heimat, wo in der Nacht zum Freitag ein Public Viewing organisiert wird.

"Ab 1.30 Uhr ist jeder eingeladen, in der Turnhalle den dritten und den vierten Lauf des Skeleton-Wettbewerbs live mitzuverfolgen", sagt Felix Jungk. Der Bruder des Olympia-Teilnehmers, der sich auch im örtlichen Jugendclub engagiert, hat im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt. Sogar ein Fernseh-Team des MDR und weitere Medienvertreter haben sich angekündigt. Außerdem hofft er, dass die 350 Flyer und 70 Plakate auch sonst zahlreiche Besucher anlocken.

Hoffnung auf Medaille

"Um die 50 sollten es mindestens werden", ist der Hohndorfer überzeugt. Schließlich wird sich ein Großteil des Axel-Jungk-Fanclubs dieses einzigartige Erlebnis wohl kaum entgehen lassen. Die Besucher dürfen sich dabei auch auf eine private Botschaft ihres Idols freuen, die Jungk aus Südkorea in die Heimat geschickt hat. Dort fühlt sich der Skeletoni übrigens wohl. "Ihm ist es zwar zu kalt, aber er ist fit.

Außerdem hat es ihn gefreut, dort seine ehemaligen Oberwiesenthaler Internatskollegen Richard Freitag und Eric Frenzel zu treffen", berichtet Felix Jungk. Er glaubt fest daran, dass es mit einer Medaille klappt.