Axel Jungk mitten in der Saisonvorbereitung

Selekton Sächsische Kufensportler gehen zuversichtlich in die Wintersaison

Die sächsischen Kufensportler gehen bestens vorbereitet, insbesondere aber überwiegend gesund und verletzungsfrei, in die bevorstehende Wintersaison 2018/2019, die zugleich den Auftakt eines neuen Olympiazyklus markiert. Dieser endet mit den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking.

Die deutsche Bob-Nationalmannschaft hat vor einigen Tagen in Winterberg ihr erstes Selektionsrennen absolviert. Alle Teams müssen sich hier für die begehrten Weltcup-Startplätze qualifizieren. Einzig der amtierende Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) wurde von Bundestrainer Rene Spies bereits gesetzt. Das zweite Selektionsrennen findet am 10. und 11. November im ENSO-Eiskanal statt. Friedrich ist zugleich Botschafter für die Heim-WM 2020 in Altenberg. "Das wird einer der schönsten sportlichen Momente sein, die ich erleben darf", freut sich der Pirnaer Bob-Pilot.

Skeletoni Axel Jungk aus Hohndorf vom BSC Sachsen Oberbärenburg war mit Platz 7 bester Deutscher bei seiner Olympia-Premiere und hat vergangene Saison am Königssee seinen ersten Weltcup-Sieg eingefahren. Eben da hat er - trotz etwas holpriger Saisonvorbereitung mit erneuten Rückenproblemen und einem Infekt kurz vor den ersten Fahrten der Saison - gerade einen ersten und einen zweiten Platz in der Selektion eingefahren. "Als erster Fingerzeig war das schon ganz gut, aber der Abstand zu Alexander Gassner hätte gern größer sein dürfen", sagte Jungk selbstkritisch.

In der neuen Saison möchte sich der 27-Jährige fahrerisch weiterentwickeln und vor allem konstant auf hohem Niveau um Weltcup-Punkte fahren. Aber vor allem für den Heim-Weltcup im ENSO-Eiskanal und für den Weltcup am Königssee hat er sich jeweils einen Podestplatz vorgenommen.