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Bürgerinitiative Bad Schlema weiter sehr aktiv

Beteiligung Zweites Bürgerbegehren ist eingereicht worden

Bad Schlema. 

Bad Schlema. Die Bürgerinitiative "Wir sind Bad Schlema" ist sehr umtriebig, wenn es um das Thema der geplanten Fusion zwischen der Kurgemeinde Bad Schlema und der Großen Kreisstadt Aue geht. Bürgerbegehrten, Bürgerentscheid und Bürgerbeteiligung sind drei Hauptstichpunkte in dem Zusammenhang. In Bad Schlema hat es jetzt erneut ein Zusammentreffen der Bürgerinitiative gegeben. Rund 30 Leute sind der Einladung gefolgt und haben sich vorm Rathaus der Kurgemeinde eingefunden.

Mehr Beteiligung wird gewünscht

Lutz Hörnig von der Bürgerinitiative sagt: "Wir wollen die Leute informieren, wie der Stand der Dinge ist, deshalb haben wir eingeladen." Der 54-Jährige aus Bad Schlema vertritt die Meinung, dass es nicht sein kann, dass die Bürger in keiner Weise beteiligt werden. Das erste Bürgerbegehren, das man eingereicht hat, ist abgelehnt worden, auch vom Landratsamt. Die Bürgerinitiative habe sich Rechtsbeistand geholt, erzählt Hörnig. Der nächste Schritt wäre das Einreichen einer Klage. Dort hätte man eine 50-50-Chance, sagt er.

Das Ganze sei aber nicht nur mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, sondern nehme auch Zeit in Anspruch. Es stelle sich die Frage, so Hörnig, ob dann überhaupt noch etwas rückabgewickelt werden kann im Hinblick auf die Fusion. Ob man den Schritt geht, ist offen. Lutz Hörnig sagt: "Was wir definitiv tun werden, ist weiter zu kämpfen." Für ein weiteres Bürgerbegehren, das man jetzt bei der Gemeinde Bad Schlema eingereicht hat, wurden 800 Unterschriften gesammelt. Den Ausgang dieses Prozesses müsse man abwarten.



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