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Bad bleibt zentrales Thema

Beratung Wie man bis ins hohe Alter zu Hause wohnen kann

Bis ins hohe Alter zuhause wohnen - Wer wünscht sich das nicht? Damit ein solcher Plan für alle Beteiligten gut funktioniert und sich dieser Wunsch realisieren lässt, sind einige Dinge unabdingbar und genau dort setzt die kostenlose Wohnberatung des Arbeiter- und Samariterbundes (ASB) des Kreisverbandes Erzgebirge an. Geschäftsführer Karsten Pacholeck: "Die Wohnberatung ist ein Service unsererseits." Das Beste für eine solche Beratung sei, dass man sich die Gegebenheiten vor Ort in der Wohnung des Ratsuchenden anschauen. "Unser Ziel ist explizit die Defizite umzubauen." Zudem entstehe in Aue derzeit ein Büro beziehungsweise eine Beratungsstelle, wo später auch Möglichkeiten aufgezeigt werden können. Ganz oft helfe es schon, Stolperfallen zu entfernen. "Ein Teppich ist ganz oft eine solche Stolperfalle, darunter oder darüber die Telefonleitung eine weitere." Ist es in der Wohnung zu eng, sei es ratsam sich von dem einen oder anderen Möbelstück zu trennen. Ganz oft sei es ein Sessel, der nicht mehr genutzt wird, der aber im Weg steht und Platz frisst. "Wenn man diesen herausnimmt, kommt man plötzlich besser mit dem Rollator durch. "Ein ganz großes Thema sind immer auch die Bäder", sagt Karsten Pacholeck und ergänzt: "Es müssen keine DIN-Bäder werden. Ziel ist die Nutzbarkeit, daher müssen wir mit den Gegebenheiten klar kommen." Pacholeck kennt ganz viele Vorurteile. Eines davon sei, dass man nur im Erdgeschoss bodengleiche Duschen einbauen kann. Völliger Quatsch: "Wir sind in der Lage in jedem Stock, also auch in Obergeschossen, bodengleiche Duschen einzubauen." Bei den Vorortterminen werden die Probleme lokalisiert und Anregungen gegeben. "Wir animieren auch, die Maßnahmen umzusetzen und organisieren auf Wunsch die Durchführung." Egal ob Bauüberwachung oder das Einholen von Angeboten - der ASB steht auf Wunsch hilfreich zur Seite. Wichtig sei auch die Finanzierung. "Wir versuchen Quellen für Zuschüssen zu finden." So gibt es beispielsweise seit diesem Jahr 4.000 Euro Zuschuss für Wohnraumverbesserungen und Menschen, die bereits eine Pflegestufe haben. "Viele wissen gar nicht, dass ihnen solche finanziellen Hilfen zustehen", so Pacholeck.



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