Bad Schlema für Variante 0

Plan Radverkehr soll über bestehende Zufahrtsstraße laufen

Für das gut 1,5 Kilometer lange Teilstück des Muldetalradweges, das künftig durch Bad Schlema führen soll, hat man mehrere Varianten geprüft und sich schließlich für die kostengünstigste, die Variante 0, entschieden. Für diese schlagen immerhin noch 297.400 Euro zu Buche. Die Kosten trägt der Zweckverband Muldentalradweg und die Gemeinde ist über eine Umlage beteiligt. Führen will man den Weg über eine bestehende Zufahrtsstraße zwischen Eisenbrücke und der zentralen Kläranlage. Bürgermeister Jens Müller sagt: "Diese Zufahrtsstraße ist zwar öffentlich, aber eine Art Betriebsstraße, die in gutem Zustand ist." Enrico Viertel, Projektleiter im Ingenieurbüro Philipp-Heinemann-Dressel GmbH aus Zwickau, sagt: "Die Ortsbegehung in Bad Schlema hatten wir im Oktober letzten Jahres und im Nachgang wurden die Varianten erarbeitet." Es handelt sich um den dritten Bauabschnitt des Muldetalradweges von Aue in Richtung Bad Schlema, Hartenstein. Zur Variante 0, für die man sich entschieden hat, sagt Viertel: "Das Problem, was hier entsteht, ist die gemeinsame Nutzung. Die Zufahrt ist lediglich zwischen 2,50 Meter und 3 Metern breit und die Fahrzeuge sind mit relativ hohen Geschwindigkeiten unterwegs. Es entsteht ein gewisses Konfliktpotential zwischen künftiger Nutzung durch Radfahrer und dem LKW-Verkehr zur Kläranlage." Man müsse sehen, dass man durch gezielte Maßnahmen den LKW-Verkehr dem künftigen Radverkehr unterordnet.