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Bad Schlemaer müssen auf Tradition verzichten

Kultur Bergmannstag im Sommer ist abgesagt

Bad Schlema. 

Bad Schlema. In diesem Jahr ist aufgrund der anhaltenden Corona-Krise alles etwas anders - so müssen die Menschen auf viele liebgewonnene Dinge verzichten und auf Traditionen, die man schon über viele Jahre pflegt. Betroffen ist auch der Bergmannstag in Bad Schlema, der am 4. Juli seine 24. Auflage erleben sollte. Auch wenn das sächsische Kabinett Lockerungen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen hat, gibt es noch immer Dinge, die untersagt sind. Dazu gehören weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Diese sind bis 31. August untersagt.

In Bad Schlema hat man in der Vergangenheit jedes Jahr einen Kranz am Ehrenhain am verwahrten Schacht 250 niedergelegt im Gedenken an die im Uranerzbergbau verunglückten Bergleute. Dieses Jahr wird keine Veranstaltung dazu geben können, aber wie es von der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema heißt, ist es den bergmännischen Traditionsvereinen, den Traditionspflegern und Institutionen freigestellt zeitlich unabhängig voneinander am Ehrenhain selbst einen Kranz niederzulegen. Den Bergmannstag in gewohnter Art und Weise, auch mit dem Einfahren im Besucherbergwerk Markus-Semmler, mit Bustouren über die sanierten Halden im Ort und interessanten Einblicken untere anderem in die Wasserbehandlungsanlage Schlema-Alberoda und am Schacht 371 in Hartenstein in die Ausstellung der Lagerstättensammlung der Wismut.