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Barbara Beyer feiert 60. Geburtstag

Großer Bahnhof Ehemalige Sportspitzen aus der DDR gratulieren der Doppel-Olympiasiegerin

Die DDR-Vorzeige-Skilangläuferin und erste deutsche Olympiasiegerin überhaupt, Barbara Beyer (geborene Petzold), feierte letzten Samstag in Hammerunterwiesenthal ihren 60. Geburtstag. Unter den zahlreichen Gratulanten ein großer Bahnhof ehemaliger Weggefährten und DDR-Sportspitzen. Darunter der ehemalige Skilangläufer Gert-Dietmar Klause, Olympia-Zweiter über 50 Kilometer und Weltmeister in der Staffel sowie einziger Deutscher, der 1975 die größte Skilanglaufveranstaltung der Welt, den legendären Wasalauf, der seit 1922 in Schweden jährlich stattfindet, gewann sowie der zweifache Eiskunstlauf-Weltmeister Jan Hoffmann. Daneben die ehemaligen Olympischen Goldmädels Veronika Hesse (früher Schmidt) und Carola Jacob (geb. Anding), die mit Barbara Beyer vor 35 Jahren über 4x5 Kilometer das Unmögliche wahr machten und für die DDR ein Stück Olympiageschichte schrieben, fehlten nicht auf der Geburtstagsfeier der Doppel-Olympiasiegerin, die zudem im Einzel über 10 Kilometer in Lake Placid ganz oben auf dem Podest stand als erste Deutsche überhaupt. Die weltweite Anerkennung selbst der stärksten Konkurrenz aus Norwegen, die die Sportlerin auf der Schulter durch die Ski-Arena trugen, war Barbara Beyer damit sicher. Lediglich Marlies Rostock aus dem DDR-Gold-Quartett hatte sich entschuldigt und bereits lange vorher ihren Urlaub gebucht. Auch die ehemalige Skilangläuferin Marion Höhn (geb.Büchner), Junioren-Weltmeisterin von 1975, war zum runden Jubiläum ihrer damaligen Konkurrentin und erfolgreichsten DDR-Skilangläuferin gekommen. Mit Sicherheit kam die eine oder andere Anekdote der gemeinsamen erfolgreichen sportlichen Vergangenheit beim gelösten Plausch in der festlichen Runde nach einer Kutschfahrt mit anschließender Wanderung in Oberwiesenthal in Erinnerung.



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