Batterietest - Auch günstig ist gut

ADAC-Test Vor allem die EFB-Modelle überzeugten die Prüfer

Die gute Nachricht gleich vorneweg: Auch billige Batterien für Autos mit einem Start-Stopp-System bringen eine gute Leistung. Dies stellte der ADAC nun fest. Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse. Extra für viele Ladezyklen und häufiges Anlassen konstruiert sind Starter-Batterien des Typs AMG (Absorbent Glass Matt) und EFB (Enhanced Flooded Batteries). Letztere sind als Weiterentwicklung der Standard-Nass-Batterie etwas günstiger. Obwohl die EFB-Technik relativ neu am Markt ist, bescheinigten die Tester ihr eine "erstaunliche Reife". Sie boten im Test in vielen Punkten eine vergleichbare Qualität wie die AMG-Batterien. Das beste Ergebnis ("sehr gut") über alle Typen hinweg erreichte ein EFB-Modell, die Moll 82070. Mit "gut" schnitten die EFB-Modelle JCI/Varta E45 sowie die Banner Running Bull EFB ab. So auch die Exide Hybrid ECM EL 700, die allerdings bei der Energierückgewinnung schwächelte. Alle AGM-Varianten erreichten im Test das Prädikat "gut". Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik benötigen spezielle Batterien, das stellten die Tester klar: Zum einen funktioniert die Bremskraftrückgewinnung mit Standard-Batterien nicht. Zum anderen erfordern Autos mit der Spritspartechnik Batterien mit hoher Zyklenfestigkeit, sie müssen speziell für häufiges Laden- und Entladen gebaut sein. Durch das ständige Anlassen wird die Batterie stark beansprucht, konventionelle Akkumulatoren streiken hier schnell. Die Tester nahmen sich auch drei Standard-Nassbatterien vor. Das Fazit der Tester: Bei einem Auto mit Start-Stopp-Technik sind die günstigeren EFB-Modelle durchaus eine Alternative. Dies allerdings nur, wenn der Hersteller nicht ausdrücklich eine AGM-Stromquelle vorschreibt. www.adac.de/batterietest