Bauämter zweier Städte fusionieren

Vereinbarung Gemeinden Stützengrün und Schönheide arbeiten zusammen

Stützengrüns Bürgermeister Volkmar Viehweg betont die Vorteile. Foto: R. Wendland

Stützengrün. Die Gemeinden Stützengrün und Schönheide planen ein gemeinsames Bauamt unter der Leitung von Stützengrün. Man will Synergien nutzen. "Es wird so sein, dass es eine Zweckvereinbarung gibt. Diese regelt Konditionen und die Details der Zusammenarbeit", erklärt Stützengrüns Bürgermeister Volkmar Viehweg. Die Leitungen, die seitens der Stützengrüner für Schönheide erbracht werden, werden der Gemeinde in Form einer Umlage berechnet.

Für die Umsetzung braucht es mehr Personal

Viehweg sagt, das müsse sich in der Praxis erst einmal einschleifen und bewähren. Wie es mit dem Standesamt schon jahrelang praktiziert wird, so soll es im Bereich des Bauamtes künftig auch funktionieren. Allerdings, so Viehweg, sei das ohne zusätzliche personelle Unterstützung schwierig. Derzeit sitze man mit dem Kommunalamt daran, an der Zweckvereinbarung zu feilen. In der großen Runde mit Breitenbrunn, Johanngeorgenstadt, Eibenstock, Schönheide, Stützengrün und Zschorlau werde auch darüber nachgedacht, ob nicht ein Bauamt unter Umständen für alle sechs Kommunen eine Lösung wäre. "Wir wollen aber zunächst die Geschichte bilateral auf den Weg bringen", so Viehweg.