Baumpflanzaktion in Breitenbrunn: Mini-Weißtannen für den Waldumbau

SPD-Landtagsabgeordnete Lang initiiert Pflanzaktion in Breitenbrunn

Breitenbrunn

Nicht selten steht der Sachsenforst in der Kritik. Denn ein Wald will auch bewirtschaftet sein und das geht an vielen Stellen nicht spurlos und geräuschlos vorüber. Für durchweg positive Schlagzeilen sorgte in dieser Woche ein Pflanzaktion, die die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang im Zusammenspiel mit dem Breitenbrunner Revierförster Thomas Worm auf die Beine stellte. Dabei wurden Weißtannensetzlinge in die Erde gebracht.

Große Baumpflanzaktion

Da insgesamt 100 Mini-Tannen gepflanzt werden sollten, holte sich Sozialdemokratin Lang Unterstützung durch die Mädchen und Jungen der Goetheschule Breitenbrunn und animierte auch zusätzliche Naturfreunde, sich an der Baumpflanzaktion zu beteiligen. "Mir war es wichtig, in unserer Heimat etwas für den Waldumbau zu tun", sagt Simone Lang. Von der Weißtanne ist sie überzeugt. Schließlich handelt es sich dabei um einen Tiefwurzler. "Diese sind robuster und kommen mit ihren Wurzeln auch in tiefere Schichten, um sich mit Wasser zu versorgen", erklärt die Politikerin. Zusammen mit Buchen sind Weißtannen ein unschlagbares Team.

Fichten bringen Risiken mit sich

Schon seit den 1990er Jahren dreht sich in den sächsischen Wäldern alles um deren Umbau. Ziel ist es die Monokultur der Fichten hinter sich zu lassen und für einen stabilen Mischwald zu sorgen. Welches Risiko Fichten allein darstellen, haben in der Vergangenheit immer wieder Unwetter gezeigt. So hinterließ der Orkan Kyrill beispielsweise Schneisen der Verwüstung. Und auch für den Borkenkäfer sind Fichten besonders anfällig. Die Hoffnung der Forstleute ist es, dass sich in den nächsten Jahrzehnten gesunde Mischwälder im Erzgebirge entwickeln.

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