Bei "Affenhitze" gibt es Eisbomben für die Rotgesichtsmakaken

ZooAue Japanische Schneeaffen mögen es eher kühl

Aue. 

Aue. In der kommenden Woche wird sich der Sommer noch einmal zurückmelden und gerade an heißen Tagen freuen sich auch die Tiere im Auer Zoo der Minis über eine Abkühlung. So auch die Rotgesichtsmakaken, die auch als japanische Schneeaffen bekannt sind. Und wie Zootierpfleger Peter Hömke erklärt, steckt es schon im Namen, dass diese Tiere es eher kühl mögen. Hitze bekommt ihnen nicht gut und an solchen Tagen, sieht man sie auch nur selten im Gehege, so Hömke. Im Auer Zoo der Minis hat man sich etwas einfallen lassen für die Rotgesichtsmakaken. So kreiert man an besonders heißen Tagen Eisbomben, die im Gehege aufgehängt werden. Zu den Zutaten gehören neben ausreichend Wasser auch verschiedene Futtermittel, wie Möhren und auch Bananen. Nach 24 Stunden in der Gefrierzelle ist die Erfrischung fertig. Für die Tiere sind solche Eisbomben eine willkommene Abwechslung. Rotgesichtsmakaken sind die am Weitesten nördlich lebende Affenart. In freier Natur leben diese Tiere in Wäldern auf fast allen japanischen Hauptinseln. Der Name Schneeaffe stammt daher, weil in einem Teil seines Verbreitungsgebietes strenge Winter herrschen. Diese Tiere leben im Gruppen zusammen. Von der Größe her können Rotgesichtsmakaken bis zu 57 Zentimeter werden und sie bringen bis zu zwölf Kilo auf die Waage.