Bei den "Serpen Teens" ist der Bär los

Serpentin Bärskulptur steht vor der Serpentinstein-Grundschule

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Der Horterzieher Ronny Haustein, Wolfgang Ehnert und Oberbürgermeister André Heinrich (hinten v.l.) mit den Hortkindern des Projektes "Steinreich" und dem Serpentinsteinbären. Foto: Jan Görner

Marienberg/OT Zöblitz. In Zöblitz ist der Bär los. Mit seinen 13 Kindern steht er jetzt aus Serpentinstein gehauen vor der Grundschule des Marienberger Ortsteils. Die französische Bildhauerin Engelmarie Sophie hat ihn im vergangenen Jahr im Rahmen eines Projektes mit dem Hort der Einrichtung aus dem Gestein befreit.

Französische Künstlerin aus dem Erzgebirge

Sie ist im Erzgebirge aufgewachsen und kommt seit Jahren nach Zöblitz, um hier mit ihrem Lieblingsstein zu arbeiten. Sie schätzt dessen Vielseitigkeit, Vielfalt und Weichheit. Der Bär hat in Zöblitz seit Jahrhunderten eine große Bedeutung. Bis zum Anschluss an die Stadt Marienberg zierte er Wappen und Siegel der Serpentinsteinstadt.

"Serpen Teens" als kulturelle Nachfahren

Dass die Serpen Teenies, die Kinder des Schulhortes, alle mit Hand an den Stein legen durften, hat auch seinen Grund. Schließlich entdeckte mit Matz Brinnel vor über 500 Jahren ein Hirtenjunge, dass sich Serpentinstein leicht bearbeiten lässt.

Betreut hatte vergangenes Jahr das Projekt mit dem Namen "Steinreich" der Verein zur Förderung der Kultur und der Serpentinsteintradition Zöblitz. Enthüllt wurde er im Beisein mehrerer Vereinsmitglieder, Vertretern der Stadt Marienberg und natürlich den etwa 140 Grundschülern der Einrichtung.