Bekommt Weißbach eine neue Kindertagesstätte?

Vorhaben Bürgermeister Krause gibt Machbarkeitsstudie in Auftrag

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Foto: kali9/Getty Images

Weißbach. Wie soll die neue Kita in Weißbach aussehen? Wo soll sie stehen? Wie soll sie finanziert werden? Diese und weitere Fragen soll eine Machbarkeitsstudie beantworten, die Amtsbergs Bürgermeister Sylvio Krause bei einem einheimischen Architekten in Auftrag gegeben hat. Für rund 10.000 Euro soll der Architekt eine Studie zu einem möglichen Neubau erstellen. Damit treibt die Gemeinde ihre Pläne für eine neue Kita in Weißbach voran. Die weiter wachsende Anzahl von Kindern sowie das zu kleine und enge Gebäude, in dem die Tagesstätte "Knirpsenland" derzeit untergebracht ist, hat den Gemeinderat Anfang des Jahres bewogen, sich für Planungen zum Bau einer neuen Kita auszusprechen.

Mehr als vier Millionen Euro für den Neubau

Bereits jetzt werden mit dem Landratsamt Gespräche zu einer Finanzierung des Vorhabens geführt. Bürgermeister Krause geht davon aus, dass ein Neubau mehr als vier Millionen Euro kosten wird. Etwa 25 Prozent davon müsse voraussichtlich die Gemeinde tragen, sagte er. Sollte sich die Kommune für den Bau entscheiden, könnten die Arbeiten in die Jahre 2021 bis 2023 fallen. Zuvor werde es jedoch mehrere Gespräche, unter anderem mit der Kita, geben, so Krause. Zudem müsse ein möglicher Neubau auch in das Konzept für die Umgestaltung der Weißbacher Ortsmitte passen. Bis Anfang 2019 soll eine Entscheidung getroffen werden, ob Amtsberg den Neubau einer Kita angeht oder nicht, so der Bürgermeister.

Amtsberg ist nicht die einzige Kommune der Region, die über den Neubau einer Kindertagesstätte nachdenkt. Ähnliche Überlegungen gibt es für Gehringswalde. Die Stadt Wolkenstein will in diesem Jahr über einen Neubau oder einen Anbau an das bestehende Gebäude entscheiden.