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Bemühungen tragen Früchte

Chancen Jobcenter will Bundesprogramme nutzen

Es gibt gute Beispiele im Erzgebirgskreis, wo Menschen, die lange Zeit ohne Job sind und deren Vermittlung sich oftmals problematisch darstellt, wieder in den Arbeitsalltag integriert werden. Doch auf dem 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, ist schwierig. Der 2. Arbeitsmarkt bietet Chancen. Im Jahr 2014 gab es 3370 Eintritte in den 2. Arbeitsmarkt - vordergründig in den Bereichen Soziales, Kultur und Ökologie. Frank Reißmann, Leiter des Jobcenters will auch künftig alles dran setzen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Landkreis weiter zu senken. Vom Bund aufgelegte Programme sollen dabei helfen. Über das Bundesprogramm "Perspektive 50plus", das zum Ende des Jahres ausläuft, hat man einiges erreicht. Durch umfangreiche Aktivitäten und Bemühungen zur Arbeitsmarktintegration dieser Altersgruppe ist es 2014 gelungen, 452 Personen zu integrieren. Im Vorjahr waren es 426 Personen. Matthias Schröter weiß als Leiter des Fachbereichs Ganzheitliche Betreuung genau, welche Bemühungen nötig sind, Menschen zu vermitteln. Schröter ist an der Stelle nicht nur Fachexperte, sondern oftmals auch Motivator bei Rückschlägen. Das Beispiel einer Bürgerin, die im Juli 2013 ins Programm aufgenommen wurde zeigt, dass der Integrationsprozess Früchte trägt. Per März 2014 konnte sie in ein Beschäftigungsverhältnis vermittelt werden, dass bis heute besteht.



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