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Beobachtungsabend bringt den Winter zurück

Sternwarte Himmelsobjekte geraten ins Visier

Schneeberg. 

Der Frühling ist in der Natur ohne Zweifel auf dem Vormarsch, doch am Sternenhimmel herrscht noch immer Winter. Das Team der Sternwarte in Schneeberg steht heute bereits in den Startlöschern für einen Beobachtungsabend, der Freitag 19 Uhr beginnt. Besucher können sich dann auf Entdeckungsreise begeben und mit den Teleskopen der Einrichtung die Sterne der Winternacht am Firmament ausmachen. Einiges kann man selbst mit bloßem Auge erspähen. Begünstigt wird das Ganze dadurch, das der Mond unsichtbar erscheint. Mike Behnke vom Team der Sternwarte sagt: "Wir werden auf jeden Fall Jupiter, den größten Planeten des Sonnensystems beobachten. Er ist momentan dominierend am Abendhimmel. Die anderen Planeten lassen sich noch etwas Zeit und werden erst in den kommenden Monaten wieder ins Blickfeld der Beobachtung kommen." Jupiter gilt mit seinen vier Monden als ein Juwel für Beobachter. Was Astronomie-Freunde außerdem zu sehen bekommen, ist eine Vielzahl an Wintersternbildern.

Behnke sagt: "Natürlich rücken auch die verschiedenen Objekte ins Visier, die sich in den Sternbildern verstecken, darunter offene Sternhaufen und Gasnebeln, wie der große Orion-Nebel, wo heute noch neue Sterne und Planeten-System entstehen, wie man herausgefunden hat." Im Sternbild Stier seien beispielsweise Überreste eines Sterns zu sehen, der im Jahr 1054 explodiert ist.

Dabei handelt es sich um den Krebsnebel. Sollte das Wetter am Freitag nicht mitspielen und eine Beobachtung unmöglich sein, müssen Besucher nicht auf eine Sternenreise verzichten. Im Planetarium zeigt man dann den Sternenhimmel, der in natura zu sehen ist und vermittelt Wissenswertes dazu.