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Bereitschaftspraxis für bessere Patientenversorgung

Eröffnung Pilotprojekt schafft zentrale Anlaufstelle für Notfallpatienten

Annaberg-B. 

Annaberg-B. Ärztemangel, überfüllte Arztpraxen und überlastete Notaufnahmen sind das Szenario, dass aktuell durch alle Medien geht. Um dies zu entschärfen, startete die Kassenärztliche Vereinigung ein Pilotprojekt. Mit neuen Bereitschaftspraxen sollen die Notaufnahmen entlastet werden. Auch im Erzgebirgsklinikum Annaberg (EKA) nutzten in den letzten Jahren immer mehr Patienten die Notaufnahme um schnelle Hilfe zu erhalten. So hat die Notfallversorgung um 30 Prozent zugenommen.

Das ist die Lösung:

Nun hat die Kassenärztliche Vereinigung gemeinsam mit ihren Ärzten und dem Erzgebirgsklinikum eine gute Lösung gefunden und mit der neuen Bereitschaftspraxis eine zentrale Anlaufstelle für Notfallpatienten geschaffen. Die Koordination der Bereitschaftspraxis obliegt dem Elterleiner Arzt Dr. med. Axel Rausendorff. Er erklärt: "Die Kassenärztliche Vereinigung stellt die Ärzte für den Bereitschaftsdienst, das Erzgebirgsklinikum die notwendigen Räume zur Verfügung. Ein Fahrdienst unterstützt das ergänzende ambulante Angebot. Es richtet sich an leichtere Notfall-Patienten, die außerhalb der normalen Arzt-Sprechstunden ärztliche Hilfe benötigen.

Wichtig ist auch, dass eine gemeinsame Anmeldung für Notaufnahme und Bereitschaftspraxis dafür sorgen wird, dass Patienten nach Dringlichkeit besser zugeordnet werden und die für sie notwendige Untersuchungen und Therapien bekommen." Die Bereitschaftspraxis befindet sich im EKA in der Nähe der Notaufnahme. Sie ist Mittwoch und Freitag von 14 bis 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 19 Uhr besetzt. Patienten, die die Dienste in Anspruch nehmen wollen, wählen die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117.



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