Bergbaumuseum erhält eine Lampensammlung

Historie 300 neue Exemplare gibt es in der Dauerschau zu bestaunen

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Heino Neuber ist stolz, dass die Lampensammlung ans Bergbaumuseum geht. Foto: Ralf Wendland

Oelsnitz. Das Bergbaumuseum in Oelsnitz ist um einen Schatz reicher: die Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers hat mit Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung eine Lampensammlung erworben, die gestern als Dauerleihgabe an das Bergbaumuseum übergeben worden ist.

Die Sammlung ist vom Umfang her mit 300 Lampen unterschiedlichster Art bestückt: Klassische Grubenlampen, Sicherheitslampen und 1903 ging es mit elektrischen Lampen los bis hin zu Hohlraumlampen.

Museum ist ein großer Schritt

Alle stammen sie aber von der Firma Friemann & Wolf. Diese ist im Jahr 1884 als Maschinen- und Grubenlampenfabrik in Zwickau gegründet worden und galt damals als größter Grubenlampenhersteller der Welt. In Form zweier Nachfolgeunternehmen besteht die Firma bis heute. Der Knappschaftsvorsitzende Heino Neuber sagt: "Für das Museum ist das ein großer Schritt. Friemann & Wolf gehört einfach dazu.

Wenn man die gesamte Entwicklung abbilden will, als Museum des sächsischen Steinkohlenbergbaus, dann muss man so etwas einfach mit zeigen." Bisher hatte man nur wenige Grubenlampen in der Ausstellung. Die Lampen will man in die Dauerausstellung integrieren.