Bergbauverein hat ein Problem

Ausstattung Heizungsanlage für die Vereinsräume muss getauscht werden

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Der historische Bergbauverein Aue steht zu seiner Tradition. Foto: R. Wendland

Aue. Der Historische Bergbauverein Aue braucht dringend eine neue Heizungsanlage für die Vereinsräume im Parkschlößchen in Aue. Vereinschef Andreas Schwarczenberger sagt: "Bis 31. Mai 2018 dürfen wir die Heizung noch betreiben und danach drohen Ordnungsgelder." Ein entsprechendes Schreiben vom Landratsamt liegt vor.

Demnach ist der Kessel, der aktuell verbaut ist, aus dem Jahr 1988. Im Rahmen der 20. Bergvesper, die der Historische Bergbauverein Aue jetzt am Besucherbergwerk "Vestenburger Stolln" durchgeführt hat, gab es eine Finanzspritze in Höhe von 1000 Euro vom MCL Entertainment Leipzig. Das Geld soll in das Heizungsprojekt fließen. Fürs kommende Jahr hat sich der Verein, der aktuell 30 Mitglieder zählt, vorgenommen, personell aufzustocken. Außerdem liegen einige Außenarbeiten an, erklärt Andreas Schwarczenberger. Unter anderem am Lichtloch.

Und natürlich will man die Heizung in Angriff nehmen. "Das steht im Vordergrund", so der Vereinschef. Die vorliegenden Kostenvoranschläge zeigen Kosten von rund 15.000 Euro. "Das werden wir wahrscheinlich nicht realisieren können. Wir müssen sehen, dass wir eine Lösung finden. Wir sind dran, die Kosten zu minimieren", so Schwarczenberger. Die Überlegungen gehen in Richtung Gastherme. Und selbst diese Variante, schätzt Schwarczenberger, dürfte 3000 bis 4000 Euro kosten.