Bergbrüderschaft denkt an Zukunft

Initiative In Bad Schlema wird die Zukunftskonferenz organisiert

Die Bergbrüderschaft Bad Schlema organisiert im Rahmen des Jahres-Projekts "Tage der Generationen", das über das Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" läuft, gemeinsam mit Schulen und Kindergärten im Ort eine Zukunftskonferenz für Bad Schlema. Stattfinden soll diese am 6. November, 18 Uhr im Rathaussaal von Bad Schlema. Wie Andreas Rössel, stellvertretender Vorsitzender der Bergbrüderschaft erklärt, ist dies bereits das dritte Projekt im Rahmen des Bundesprogramms. "Bei der Zukunftskonferenz geht es darum, das wir hauptsächlich mit jungen Leuten sprechen wollen. Kinder und Jugendliche sollen ihre Wünsche und Vorstellungen äußern können, was sie in Bad Schlema vielleicht verändern oder verbessern wollen. Dabei geht es um Dinge, die wir als Erwachsene nicht so mitbekommen, weil es uns nicht in dem Maße berührt, wie die jungen Leute", so Rössel. Man wolle aus Sicht der Kinder und Jugendlichen erfahren, was ihnen am Herzen liegt und was sie vielleicht anders machen würden. Rössel ist überzeugt: "Sicher wird es Dinge geben, die sich nicht von heute auf morgen ändern lassen. Doch die Gespräche geben uns die Chance, gewisse Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen." Auch wenn es bei der Zukunftskonferenz vordergründig um die Meinung junger Leute geht, will man den Gesamtansatz wahren. "Wir legen Wert darauf, generationsübergreifend zu agieren und mit allen Altersgruppen in Verbindung zu stehen." Zur Konferenz eingeladen sind interessierte Bürger, Eltern, Lehrer und Erzieher und ganz besonders natürlich Schüler, Kinder und Jugendliche.