Berggottesdienst wird auf den Marktplatz übertragen

Marktgeschehen Zum Bergstreittag in Schneeberg gibt es viele Aktivitäten

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Heidi Schmidt ist Marktmeisterin in Schneeberg. Foto: R. Wendland

Schneeberg. In der Bergstadt Schneeberg stehen die Zeichen an diesem Wochenende auf Bergstreittag: Was Freitag bereits begonnen hat, setzt sich Samstag und Sonntag fort.

Einer der Höhepunkte ist die sommerliche Bergparade am Samstag ab 18.15 Uhr. Die 410 Habitträger und Bergmusiker aus 27 Vereinen, die sich daran beteiligen, laufen von Neustädtel aus in die Innenstadt von Schneeberg bis hinauf zum Bergmannsdom, wo 19 Uhr der Berggottesdienst beginnt.

Live-Übertragung des Berggottesdienstes auf dem Marktplatz

Eine der Neuerungen zum Bergstreittag: der Berggottesdienst wird per Großleinwand auf den Marktplatz der Bergstadt live übertragen. So ermöglicht man auch denjenigen, die in der Kirche keinen Platz bekommen, den Gottesdienst zu verfolgen.

Besonders hervorzuheben, so Marktmeisterin Heidi Schmidt, sei auch die Modenschau hoch zu Roß: Ab 15 Uhr werden Samstag Entwürfe von Studenten der "Angewandten Kunst Schneeberg" auf dem Markt gezeigt. Neu sei auch der Mittelaltermarkt, so Schmidt: "Wir wollen einfach einmal testen, wie das bei den Gästen ankommt."

Eine Modenschau hoch zu Roß, Ein Mittelaltermarkt und Aktivitäten außerhalb der Innenstadt

Wie Schmidt erklärt, sei zudem das Gelenauer Marionetten-Theater mit dem Straßentheater mit von der Partie. "Da es in Schneeberg auch abseits der Innenstadt viele Aktivitäten gibt und es auch dort Interessantes zu entdecken gibt, fährt in diesem Jahr eine Kleinbahn", erklärt Schmidt. Diese steuert die einzelnen Punkte in der Bergbaulandschaft an und bringt Gäste zu Fundgruben, Besucherbergwerken und Museen.

In Schneeberg hofft man auf viele Besucher, die den Weg in die Stadt finden und den traditionellen Bergstreittag, der mit Modernem kombiniert wird, live miterleben. Die Schneeberger warten mit einigen Neuerungen auf.