Bergmannstag lockte mit Vielfalt

Brauchtum Rund 1.800 Trachtenträger, bergmännische Kapellen- und Chormitglieder

Ehrenfriedersdorf. 

Ehrenfriedersdorf. Ehrenfriedersdorf ist eine der ältesten Bergbausiedlungen im oberen Erzgebirge mit aktivem Bergbau, der im 13. Jahrhundert begann und 1990 vorläufig endete. Umso mehr freute sich die Bergstadt, dass sie vom 8. bis 10. September 2017 Veranstalter des 5. Landestreffens des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine sein durfte. Für eine Bergbauregion wie das Erzgebirge und für die Stadt Ehrenfriedersdorf war dies ein Höhepunkt der besonderen Art. Unterstützt wurden die Organisatoren sowie der Landesverband unter anderem durch die Bergbrüderschaft Ehrenfriedersdorf, der ältesten Bergbrüderschaft Sachsens und dem Bergmännischen Musikverein Ehrenfriedersdorf.

Die Bedeutung des Tages zeigte sich auch darin, dass der damalige sächsische Ministerpräsident Stanislav Tillich die Schirmherrschaft übernommen hatte. Es ging spannend zu, als es bereits zum 5. Male hieß: "Glück Auf" zum 5. Sächsischen Bergmanns-, Hütten- und Knappentag in Ehrenfriedersdorf". Mehr als 1.800 Trachtenträger, bergmännische Kapellen- und Chormitglieder aus Sachsen und dem gesamten Bundesgebiet feierten in der Bergstadt Brauchtum und Tradition. Zu den Höhepunkten gehörten unter vielem anderen das Feuerwerk als krönender Abschluss des großen Bergmännischen Zapfenstreiches und natürlich die große Bergparade mit Abschlusszeremoniell.

Ein buntes Rahmenprogramm sorgte für Stimmung und beste Unterhaltung. "Wir sind stolz darauf, Gastgeber dieses ganz besonderen Tages zu sein, der gemeinsam mit der Berggrabebrüderschaft und dem Landesverband organisiert wird. Der Bergstadt Ehrenfriedersdorf ist es wichtig, Tradition und bergmännisches Brauchtum zu bewahren. Das müssen wir leben, das müssen wir zum Ausdruck bringen", betonte Bürgermeisterin Silke Franzl vor dem Event.