Bergsicherung Schneeberg: Gefahren müssen endlich beseitigt werden

altbergbau Finanzminister Hartmut Vorjohann im Gespräch

Schneeberg. 

Schneeberg. Die Beseitigung von Gefahren, die im Altbergbau begründet sind und auch das Verringern der Radon-Belastung sind Punkte, denen sich die Bergsicherung Schneeberg und Bergsicherung Sachsen annehmen. Konkret in Schneeberg gibt es aktuell einige Baustellen, die diesbezüglich betreut werden. Unter anderem im Bereich des Kirchgasse, der Schulgasse und am Marienplatz. Noch im Frühjahr stand es auf der Kippe, ob die Arbeiten weiter fortgesetzt werden können, weil den Schneebergern buchstäblich das Geld ausgegangen ist. Im sächsischen Haushalt sind lediglich 4,3 Millionen Euro eingestellt gewesen, die zur Abwehr von Gefahren aus dem Altbergbau zur Verfügung standen.

Finanzminister zeigte sich beeindruckt und überzeugt

Mittlerweile ist man für das laufende Jahr eine Lösung gefunden, sodass die Arbeiten weiter laufen können. Die Bergsicherung Schneeberg und Bergsicherung Sachsen haben in Zusammenarbeit mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Eric Dietrich den Sächsischen Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) nach Schneeberg eingeladen und man hat die Altbergbau-Problematik vorgestellt. "Der Termin war erfolgreich. Wir konnten dem Finanzminister die Notwendigkeit der Gefahrenabwehr verdeutlichen, auch indem wir verschiedene Baustellen der Region angeschaut haben. Der Finanzminister, der erstmalig unter Tage gewesen ist, war beeindruckt", sagt Eric Dietrich. Jetzt müsse man versuchen, dass im nächsten Doppelhaushalt für die Jahre 21/22 ausreichend Mittel eingestellt werden. "Wir wissen, dass im Jahr immer zwischen 14 und 15 Millionen Euro für die Bergsicherung gebracht werden in ganz Sachsen", sagt Dietrich. Es dürfe gar nicht erst soweit kommen, dass Baustellen gestundet werden müssen, so der Abgeordnete weiter.