Bergstadt baut Straßen und Brücken

Haushalt Wolkenstein investiert nicht nur in Kita und neue Medien

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In das Wolkensteiner Schloss fließt auch in diesem Jahr viel Geld für die Sanierung. Derzeit wird die Brücke zum Gemäuer gebaut, Besucher erreichen die Einrichtung dennoch. Foto: Sandra Häfner

Wolkenstein. Schloss, Kita, schnelles Internet, Straßen- und Brückenbau - so lauten die Stichworte für die Investitionen in Wolkenstein dieses Jahr. Den Haushalt haben die Stadträte mehrheitlich beschlossen. "Ein gewaltiges Zahlenwerk" so Bürgermeister Wolfram Liebing. Fortgesetzt wird 2018 die Sanierung des Schlosses (rund 1,2 Millionen Euro). Vor allem auf dem Bau der Mauern wird das Hauptaugenmerk liegen. Das Land hatte erst kürzlich der Bergstadt zusätzliches Fördergeld für die Instandsetzung des historischen Gemäuers zur Verfügung gestellt.

Verschiedene Projekte werden verfolgt

Das sei auch eine Herausforderung, meint Liebing: "Es wird ein Kraftakt, das uns zur Verfügung gestellte Geld auch auszugeben." Beendet werden die Reparaturarbeiten zur Beseitigung der Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013. Der Bau der Steinbogenbrücke in Floßplatz soll ebenso abgeschlossen werden wie die Bachsanierung in Schönbrunn und Falkenbach. Im Anschluss an den Brückenbau erfolgt die Instandsetzung des Mühlgrabens und der parallel verlaufenden Straße nach Floßplatz. Die Kosten dafür, wie auch für Arbeiten am Stadtberg, trägt das Land Sachsen.

50.000 Euro sollen in dringend nötige Arbeiten in der Kita Gehringswalde fließen. Doch das soll nur der Anfang sein. Da die Kinderzahl in Wolkenstein wächst, benötige die Einrichtung mehr Platz, so der Bürgermeister. Deshalb soll dieses Jahr festgelegt werden, ob die Kita einen Anbau erhält oder komplett neu gebaut wird. Weiter vorangetrieben werden sollen auch die Bemühungen für den Ausbau des schnellen Internets. Dafür stehen rund 720.000 Euro zur Verfügung.