Bertram wird zum Maskenmann

Fussball Stürmer nach Nasenbeinbruch wieder im Training

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Sören Bertram musste im Verlauf der Parie verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Foto: Gerber

Aue. Als ob die bittere 1:2-Niederlage (Halbzeitstand 0:1) des FC Erzgebirge Aue beim Tabellenschlusslicht Greuther Fürth nicht gereicht hätte, hat der Zweitligist nun auch noch zwei Verletzte. Wie der Verein am Montag bekanntgab, hat sich bei Veilchen-Stürmer Sören Bertram der Verdacht auf Nasenbeinbruch bestätigt. Das habe die Untersuchung am Helios Klinikum Aue ergeben. Wegen der Nasenverletzung musste Bertram am Sonntag in der Begegnung in Fürth bereits in der 39. Minute ausgewechselt werden. Positiv allerdings ist, dass der 26-Jährige nun eine Gesichtsmaske bekommt, mit dieser weiter trainieren und auch spielen kann. Eine Zwangspause musste hingegen Mittelfeldspieler Clemens Fandrich einlegen. Er hat sich eine Verletzung an der linken Schulter zugezogen.

87. Minute brachte die Niederlage

Während der Begegnung des FC Erzgebirge Aue bei der Spielvereinigung Greuther Fürth, die vor dem Spiel mit nur vier Punkten die rote Laterne in den Händen hielt, ließ das Team von Trainer Hannes Drews fast alles vermissen. Obwohl die Gastgeber mächtig unter Druck standen, vermochten es die Erzgebirger nicht, deren Verunsicherung zu nutzen. Schon auf der Rückfahrt wurde daher kritisch analysiert: "Wir haben schon auf der Fahrt ein paar Sachen angeschaut, die wir nicht gut gemacht haben", sagt Cheftrainer Hannes Drews: "Mir ist es hat auch ganz wichtig, dass wir den Kopf wieder freibekommen für die kommende Woche."

Den ersten Treffer hatte Khaled Narey in der 40. Minute erzielt. Der zwischenzeitliche Ausgleich gelang den Lila-Weißen durch ein Tor von Albert Bunjaku. Anschließend hätten die Veilchen die Begegnung sogar noch drehen können, doch die Chancen blieben ungenutzt. Wieder machten es die Kleeblätter besser: In der 87. Minute traf Daniel Steiniger zum 2:1-Endstand.