Besondere Orte, um sich das Ja-Wort zu geben

Hochzeit Eheschließungen im Schloss, auf dem Turm und Untertage

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Hochzeit Untertage im Marmorsaal. Foto: Armin Leischel/Archiv

Erzgebirge. Bei uns wird Tradition lebendig - so wirbt Schwarzenberg als Perle des Erzgebirges für Hochzeitspaare, die eine Trauung an ungewöhnlichen Orten erleben möchten. So steigen über das Schwarzenberger Schloss rote Ballon-Herzen auf, wenn sich Paare in einem der drei Trauräume das Ja-Wort gegeben haben.

Heiraten Untertage kann man in den Zinnkammern des Besucherbergwerkes in Pöhla im bergmännisch rustikalen Stil oder auch im Grünhain-Beierfelder Ortsteil Waschleithe. Hier steht die Untertagewelt des Besucherbergwerkes "Herkules-Frisch-Glück" für Heiratswillige offen. Im von Kerzen hell erleuchteten Marmorsaal und begleitet von Bergmännern im Habit, können sich die Brautpaare die Ringe an den Finger stecken.

Auf dem Gelände des Eisenbahnmuseums Schwarzenberg steht ein Königlich Sächsischer Hochzeitswagen. Die Fahrt ins Glück beginnt in einem Eisenbahnwagen, Baujahr 1884, der extra für diesen Zweck eine festliche Ausstattung erhielt und bietet 24 Gästen Platz. Die Fahrt kann auf Wunsch ab Bahnhof Schwarzenberg auf die Drehscheibe des Museums beginnen, wo sich das Paar das Ja-Wort gibt.

Wer es traditionell mag, der kann im Ratssaal des Schwarzenberger Rathauses die Ehe schließen oder der den Bund fürs Leben im Schwarzenberger Ratskeller eingehen. Hoch auf dem "König-Albert-Turm" auf dem Spiegelwal der Spiegelwaldgemeinden Grünhain-Beierfeld und Bernsbach steigen nach dem Ja-Wort weiße Tauben in den Himmel und am Fuße des Turmes erklingen aus einem Leierkasten vertraute Weisen.