Bessere Hilfe für sozial Benachteiligte

Soziales Stadt Aue feilt an integriertem Handlungskonzept

In Aue soll ein sogenanntes gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept (GIHK) erstellt werden, das zum Ziel hat, die Situation von sozial Benachteiligten, wie Langzeitarbeitslosen, Einkommensschwachen und Migranten nachhaltig zu verbessern. Ideen für Projekte zur Sozialentwicklung, die durch Vereine, Sozialverbände, Bildungseinrichtungen und andere Einrichtungen getragen werden, kann jeder einbringen. Bis 31. Dezember können diese im Projektmanagement "Nachhaltige Soziale Stadtentwicklung" bei Samira Bouslimi und Anabell Illig eingebracht werden. Zu erreichen sind die beiden Frauen unter 03771/281-151.

Gefragt sind Ideen, die der Förderung und Entwicklung im sozialen Bereich dienen. Demnächst sollen zudem Arbeitsgruppen gebildet werden. Auch dort können projekt-interessierten Personen teilnehmen. Außerdem ist auf der Website der Stadt Aue ein Fragebogen hinterlegt, der anonym ausgefüllt werden kann. Wie Stadtsprecherin Jana Hecker erklärt, will man die gegebene Situation analysieren und Schwerpunkte herauszufiltern. Samira Bouslimi erklärt: "Das Gebiet was wir betrachten, ist der Innenstadt-Bereich und die Auer Neustadt." Gefördert wird das Ganze mit bis zu 95 Prozent durch den Europäischen Sozialfonds über die Sächsische Aufbaubank. "Die restlichen fünf Prozent sollen nach Möglichkeit von den Trägern selbst geschultert werden", erklärt Bouslimi, der auch bewusst ist, dass dies zu Problemen führen kann: "Dort versuchen wir über Kooperationen mit der Wirtschaftsförderung oder auch über städtische Mittel zu unterstützen."