Besserer Hochwasserschutz an der Zwönitz

Schutz Burkhardtsdorf soll künftig besser gewappnet sein

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Die Zwönitz, die durch Burkhardtsdorf fließt, soll eingemauert werden. Foto: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann

Burkhardtsdorf. Bei den Hochwasserereignissen der letzten Jahrzehnte war Burkhardtsdorf immer wieder betroffen. Mit neuen Schutzmaßnahmen sollen Wohnhäuser und Firmen zukünftig besser davor geschützt werden. Entlang der Zwönitz wird in der Erzgebirgsgemeinde auf beiden Uferseiten eine neue Hochwasserschutzlinie gebaut. Die Gesamtlänge der zu errichtenden Anlagen beläuft sich auf etwa vier Kilometer. Infolge der Bauarbeiten werden die Hochwasserschutzmauern erhöht und teilweise neu errichtet, Deiche gebaut, Uferbefestigungen erneuert und erhöht sowie das Gewässerbett ausgeweitet.

Drei Abschnitte - Bau bis 2022

Die Maßnahme ist in drei große Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt erstreckt sich von der Brücke Becherstraße bis zur Brücke B95. Die Arbeiten begannen im September 2018. Der zweite Abschnitt führt von der Brücke B 95 bis zur Fußgängerbrücke Topfmarkt. Dafür ist der Beginn der Bauarbeiten für das Frühjahr 2019 geplant, bis Ende 2021 sollen diese abgeschlossen sein. Der dritte Abschnitt beginnt am Topfmarkt und endet am Dorfweg, dort begannen die Maßnahmen im November 2018. Nach aktuellem Stand wird die Gesamtmaßnahme Ende 2022 abgeschlossen sein. Es wird damit ein Schutz gegen Hochwasser erreicht, wie es statistisch einmal in 25 Jahren auftritt. Das Projekt wird mit rund 30 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.