Beste Stollen im Erzgebirge gekürt

Wettbewerb Sonntag lockte 18. Erzgebirgischer Stollentag nach Annaberg

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Auch Bäckermeister Tobias Nönnig (Mitte) durfte sich über DLG-Gold freuen. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-B. Es ist mal wieder geschafft: In Annaberg-Buchholz wurden, wie bereits seit vielen Jahren, die besten erzgebirgischen Stollen gekürt. Am Sonntag lud der 18. Erzgebirgische Stollentag ins Haus des Gastes Erzhammer ein. Insgesamt 38 Bäckereien aus dem gesamten Erzgebirge sowie dem Raum Chemnitz stellten sich der anonymen Prüfung nach den strengen DLG-Kriterien und damit dem Wettbewerb um Gold, Silber und Bronze.

Fünf Kategorien entschieden über den Sieg. Das waren Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Lockerheit und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie Geruch und Geschmack. "Insgesamt 100 Punkte konnten die Teilnehmer erreichen. Fast die Hälfte gab es in der Kategorie Geruch und Geschmack zu sammeln", sagt Andre Bernatzky, Leiter der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen, der gemeinsam mit Richard Schulz und Uto Stieberger die eingereichten Stollen testete.

20 Betriebe erhielten Silber, zwei Bronze

Zwei Betriebe aus Annaberg-Buchholz gewannen in diesem Jahr DLG-Gold: Die Annaberger Backwaren GmbH und die Bäckerei Andreas Schulz. Daneben errangen 14 weitere Betriebe Gold: Dazu gehören die Bäckereien Nönnig aus Ehrenfriedersdorf, Seidel aus Gelenau und Maneck, ebenfalls aus Gelenau, Wolter aus Mildenau, Kreißl aus Scheibenberg, Jähn aus Dorfchemnitz, Seifert aus Leukersdorf, , Haase aus Scharfenstein, Loos aus Antonsthal, Göpfert aus Krumhermersdorf, Werner aus Chemnitz, Morgenstern aus Lengefeld, Melzer aus Marienberg und das Cafe Schreiber aus Schlettau.

20 Betriebe erhielten Silber und zwei Bronze. Ein gutes Gesamtergebnis für alle Teilnehmer. Der strenge Lebensmittelwettbewerb und der hohe Anspruch von Innungen und Handwerksbetrieben sichert seit Jahrzehnten die hervorragende Qualität des erzgebirgischen Weihnachtsstollens.