Bestehende Ortsumgehung bei Falkenbach wird ausgebaut

Strassenbau Landesamt will Straße zur B 95 ausbauen

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Falkenbach. Am Ausbau des Straßennetzes im Erzgebirge arbeitet das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Nachdem die Vorplanungen für eine Umgehung der B 101 bei Wolkenstein 2018 beginnen, arbeitet die Behörde auch an einem Vorentwurf für den Ausbau der Staatsstraße (S) 222 von der Ortsumgehung Falkenbach zur B 95 bei Ehrenfriedersdorf, teilte eine Sprecherin des Amtes mit. Bei dem Vorhaben handele es sich um den Ausbau der S 222 im Bestand, so die Sprecherin. Einen Neubau der Strecke wird es nicht geben.

Die Maßnahme wird in zwei Abschnitten geplant. Das erste Teilstück führt von der Ortsumgehung Falkenbach bis zum "Kalten Muff", so die Sprecherin. Die Vorplanung dafür sei beendet. "Derzeit wird der Vorentwurf erarbeitet, der im Sommer vorliegen soll." Weitere Termine für die Realisierung des Vorhabens könnten mit Blick auf das Baurecht nicht genannt werden. Die Kosten belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 3,1 Millionen Euro.

Planung für den zweiten Abschnitt hat begonnen

Für den zweiten Abschnitt vom "Kalten Muff" bis zur B 95 wurde die Planung aufgenommen. Die Ortsumfahrung Falkenbach bei ihrem Bau vor einigen Jahren bis zur B 95 zu verlängern, sei nicht sinnvoll gewesen, so die Sprecherin. Aufgrund von Vorschriften, insbesondere im Umweltrecht, hätte es zu Verzögerungen beim Bau der Umgehung kommen können, erläutert sie. Ein schneller Bau der Ortsumgehung hatte Vorrang.

2010 waren auf der alten S 222 bei Falkenbach (ohne Ortsumgehung) in 24 Stunden 2137 Fahrzeuge gezählt worden. Die Landesverkehrsprognose 2030 weist auf dem Abschnitt 5000 Fahrzeugen täglich aus. Eine konkrete Prognose wird erarbeitet, so die Sprecherin.