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Bester Stollen wird in Annaberg gekürt

Handwerk Am Sonntag gibt es das leckerste Weihnachtsgebäck zu probieren

Annaberg-B. 

Annaberg-B. Am kommenden Sonntag lädt bereits zum 18. Mal der Erzgebirgische Stollentag in das Annaberger Haus des Gastes Erzhammer ein. Passen dazu schneidet Oberbürgermeister Rolf Schmidt gemeinsam mit dem Annaberger Stollenmädchen um 13 Uhr einen Riesenstollen auf der Bühne des Annaberger Weihnachtsmarktes an. Dabei erfahren die Besucher auch einige "Geheimnisse", sprich Zutaten, des beliebten Weihnachtsgebäcks.

Ab 14 Uhr folgt mit dem 18. Erzgebirgischen Stollentag eine stimmungsvolle öffentliche Veranstaltung im Weihnachtshaus Erzhammer. Hierbei erfahren interessierte Gäste, wer die besten Weihnachtsstollen im Erzgebirge bäckt.

Besuchen dürfen selbst naschen

Besonders gut kommt immer das Verkosten der Stollen durch die Besucher an. An die besten Bäcker werden DLG-Medaillen in Gold, Silber und Bronze vergeben. Dazu informiert Nicole Gräbner von der Stadtverwaltung: "Ermittelt werden Sieger und Platzierte des Wettbewerbs bereits am Vormittag während der traditionellen, akribischen Stollenprüfung.

Anonyme Bewertung kürt den Gewinnerstollen

Ab 9 Uhr bewerten rund 50 erzgebirgische Bäckereien anonym und nichtöffentlich die Weihnachtsstollen." Der Leiter der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen e.V., Andre Bernatzky, leitet die Prüfung. Die fünf Kategorien, Form und Aussehen, Oberflächen- und Krustenbild, Lockerheit und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie Geruch und Geschmack, sind entscheidend für den Sieg. "Die höchste Bedeutung haben Geruch und Geschmack. Unsere Weihnachtsstollen aus dem Erzgebirge sind echte Qualitätsprodukte. Sie werden weltweit nachgefragt. Handwerkliche Herstellung, jahrzehntelange Erfahrungen und beste Rohstoffe sorgen dabei für höchste Qualität", weiß Innungsobermeister Michael Weisbach aus Königswalde.

Der Wettbewerb findet nach strengen DLG-Kriterien statt. Damit wird gesichert, dass der erzgebirgische Weihnachtsstollen ein Markenzeichen der Region bleibt. Den Vergleich mit dem Dresdner Striezel muss er in keiner Weise scheuen. Beweis dafür ist unter anderem die große Nachfrage aus aller Welt.



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