Besucherrekord im Jahr 2015

HöhepunktGottesanbeterin im Auer Zoo der Minis hat Nachwuchs

Im Auer Zoo der Minis gibt es Nachwuchs bei den Insekten: diesmal sind es die rund 50 Jungtiere einer indischen Gottesanbeterin, die im Fokus stehen und das Interesse der Besucher auf sich ziehen. Der Auer Zoo der Minis ist ein beliebtes Ausflugsziel. Jetzt in der kalten Jahreszeit ist täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Mit Beginn des neuen Jahres hat man die Eintrittspreise leicht erhöht. So müssen Besucher jetzt einen Euro mehr berappen. Wie es aus der Stadtverwaltung Aue heißt, hat die Einrichtung das Jahr 2015 mit einem erneuten Besucherrekord abgeschlossen. Mehr als 56.000 Gäste zählte man im Auer Zoo der Minis. Das sei auch auf die große Medienpräsenz, die dank der zoologischen Raritäten zu verzeichnen war, zurückzuführen, erklärt Presse-Sprecherin Jana Hecker. Der Zoo verfolge ein weltweit einmaliges Konzept und macht mit außergewöhnlichen Geschichten auf sich aufmerksam. Ob die Aufzucht des Karakal-Babys "Cati" durch eine Hauskatze oder auch die weltweit einmalige Nachzucht bei den Zwergginsterkatzen. In naher Zukunft will man in der Einrichtung einen Kassen-Automat aufstellen. Dadurch wird weniger Personal benötigt. Entlassungen gibt es nicht. Wie Bärbel Schroller vom Zoo-Team erklärt, handle es sich um geförderte Stellen, die auslaufen und nicht neu besetzt werden. Das Zoo-Team umfasst sechs Festangestellte. Hinzu kommen Mitarbeiter, die ein Freiwilliges Jahr leisten oder Bundesfreiwilligendienst. Wo es derzeit im Zoo klemmt, ist bei den finanziellen Möglichkeiten im Hinblick auf Baumaßnahmen. "Vieles konnte über Jahre hinweg nicht saniert werden. Da hat sich einiges angestaut", so Schroller. Im Auer Zoo hat man viel mit Holz gearbeitet und das ist nach 15 Jahren an dem Punkt, wo Sanierungsbedarf besteht. Momentan sei man dabei für die Karakale das alte Luchs-Gehege umzubauen.