Bevor die Bagger anrollen

Fußball FC Erzgebirge Aue möchte Sieg zum Abschied

Das alte "Otto-Grotewohl-Stadion" (1950 bis 1991) erlebt am Sonntag sein letztes Heimspiel. Nachdem Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue gegen Fortuna Köln (14 Uhr) gespielt hat, rücken die Bagger an. Das Sparkassen-Erzgebirgsstadion, wie es seit ein paar Jahren offiziell heißt, wird in den kommenden beiden Jahren komplett umgebaut. Eigentümer des Stadions ist der Landkreis. Dieser hat vor, aus dem alten Stadion, das sogar eine Tartanbahn besitzt, eine moderne Fußballarena zu machen, die dem Fußball-Drittligisten FC Erzgebirge Aue als Heimspielstätte dient. Doch bevor am 11. Dezember der offizielle Baubeginn vollzogen wird, möchten die Profis sich vom "Old Otto" möglichst mit einem Sieg verabschieden. Das 1:1-Unentschieden im Sachsenderby gegen Dynamo Dresden lässt hoffen, denn die Veilchen überzeugten mit einer kämpferischen, engagierten Leistung. Positiv ist auch, dass der DFB die vom FC Erzgebirge Aue eingereichten Unterlagen und Angaben zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der aktuell laufenden Drittliga-Spielzeit 2015/2016 geprüft und offiziell per Telefax bestätigt hat. Hält sich der FC Erzgebirge an diese Planwerte, ist nach Auffassung der DFB-Zentralverwaltung die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes gewährleistet, teilte der Verein auf seiner Homepage mit. Derweil haben sich der FC Erzgebirge Aue und Innenverteidiger Pawel Baranowski getrennt. Der 25-jährige Pole habe den Verein um eine vorzeitige Vertragsauflösung gebeten. "Wir sind der Bitte nachgekommen, haben das in Abstimmung mit dem Trainerteam und im gegenseitigen Einvernehmen unterschrieben", erklärte FCE-Sportdirektor Steffen Ziffert: "Wir danken Pawel Baranowski für seine Zeit bei uns. Und wir wünschen ihm für seine weitere Laufbahn viel Glück und Erfolg."