Bewegte Bilder beim Landeswettbewerb

Projekt Junge Leute drehen Film über Hundshübel

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Benjamin Preiß und Marlene Queck haben zusammen einen Film über Hundshübel gedreht. Foto: R. Wendland

Hundshübel. In Hundshübel haben viele Hände ineinandergegriffen als es darum ging, die Bewerbung für den 10. Sächsischen Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" vorzubereiten und einzureichen. Marlene Queck ist 19 Jahre alt und studiert in Chemnitz Medienkommunikation. Benjamin Preiß ist 30 Jahre alt und Lehrer in Schneeberg an der Evangelischen Oberschule. Die beiden Hundshübler haben für den Wettbewerb einen Film über den Ort gedreht. "Für die Kirchgemeinde haben wir schon einmal einen Film in einer anderen Form produziert, der gut angekommen ist."

Jetzt ist Ortsvorsteherin Jana Richtsteiger-Müller an uns herangetreten und hat gefragt, ob es möglich wäre, fürs aktuelle Projekt einen Film zu drehen. Wir haben uns hingesetzt und uns Gedanken gemacht, wie man das gestalten kann", erzählt Preiß. Das Problem war die Zeit: dieses Budget war begrenzt. "Im Endeffekt war es aber gar nicht so schwer, wie anfänglich gedacht", weiß Queck. Gut zwei Monate haben die Beiden am Film gearbeitet.

"Eigentlich wollten wir inhaltlich noch viel mehr reinpacken, um ein bestmögliches Abbild vom Ort hinzubekommen. Aber leider haben wir zeitlich nicht alles geschafft", ergänzt Preiß. Was Hundshübel auszeichnet, beschreibt der 30-jährige so: "Es ist die Vielfalt. Wir haben Betriebe, die viele Arbeitskräfte binden und wir haben gleichzeitig auch ein sehr aktives Dorfleben. Es ist ständig etwas los." Naturnah sei der Ort ohne Zweifel. Auf Landkreisebene sind die Vor-Ort-Begehungen bei den Teilnehmern abgeschlossen. Jetzt heißt es abwarten, was im Ergebnis der Auswertung rauskommt. Die spannende Frage steht: wer hat die Jury überzeugt?