Bewerbung für Landeserntedankfest

Event Schneeberg und Oelsnitz im Fokus

Stichtag für die Bewerbung ums Sächsische Landeserntedankfest 2017 war der 15. Dezember. Beworben haben sich mit Schneeberg und Oelsnitz auch zwei Kommunen aus der Region, die sich dem Wettbewerb und der Jury beim Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum stellen. Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert: "Wir haben versucht, die Verknüpfung zwischen Bergbau und Landwirtschaft herzustellen unter dem Motto: Ohne den Bergmann hätte der Landwirt auch keine Werkzeuge gehabt, um die Felder zu bestellen." Zudem bringt die Bergstadt das Lutherjahr ins Spiel. Das sieht man im Zusammenhang mit der Kirche. Seifert sagt: "In der St. Wolfgangkirche sollen die Erntekronen ausgestellt werden, es wird ein Kindermusical geben und wir werden die Landwirte und Landfrauen einbeziehen." Ein stückweit habe man Erfahrungen durch den Öko- und Streuobstmarkt, der jedes Jahr im Oktober in der Bergstadt läuft. Bernd Birkigt, Bürgermeister von Oelsnitz, versprüht Lob an seine Mitarbeiter: "Es ist eine schöne Bewerbung geworden. Wir rechnen uns gute Chancen aus. Uns ist bewusst, dass es auch andere qualifizierte Bewerber geben wird." Oelsnitz könne unter anderem damit punkten, dass man eine große Vielfalt an landwirtschaftlichen Betrieben hat. Zudem habe sich der Bauernmarkt, der jedes Jahr im Herbst durchgeführt wird, sehr gut etabliert. "Direktvermarkter haben gemerkt, dass Oelsnitz ein gutes Pflaster ist und andersrum haben auch wir als Stadt gemerkt, dass der Bauernmarkt für uns ein gutes Format ist", so das Stadtoberhaupt. Das Landeskuratorium wünsche sich, dass Ausrichter eines Landeserntedankfestes das Event mit einer anderen Veranstaltung verknüpfen. Oelsnitz habe gute Karten, so Birkigt: "Im Jahr 2017 feiern wir 150 Jahre Feuerwehr Oelsnitz und wir werden den Kreisfeuerwehrtag ausrichten."