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Bikergottesdienst findet großen Zuspruch

Open-Air 250 Motorradfahrer lauschen an der Felsenbühne den Worten von Simon Leistner

Schönheide. 

Schönheide. Der Bikergottesdienst, der einmal im Jahr am Fuchsstein in Schönheide läuft, erfreut sich großer Beliebtheit. Diesmal zählten die Organisatoren um Reinhold Härtel von Motorrad Härtel in Rothenkirchen, rund 250 Motorradfahrer, die sich auf den Weg gemacht und den Bikergottesdienst an der Felsenbühne miterlebt haben.

Simon Leistner, Pastor und Seelsorger vom Verein "Christliche Motorradfahrer Sachsen" hat sich das Thema "Aufbruch in neue Gefilde" gewählt. Er sagt: "Manchmal sind wir angehalten, alte Brücken abzureißen, die uns hemmen und nach vorn zu schauen, wo es hingehen kann."

Freundschaften entstehen

Angela Hilpmann sitzt seit neun Jahren auf dem Motorrad und teilt das Hobby mit ihrem Mann Gerd Hilpmann. Den Bikergottesdienst findet die Rodewischerin gut: "Gerade für Motorradfahrer, die nicht unbedingt aus dem christlichen Bereich kommen, ist der Bikergottesdienst eine sehr schöne Sache." Man könne schließlich auch einfach einmal nur dankbar sein, dass man immer wieder heil nachhause kommt, wenn man mit dem Motorrad unterwegs ist

Das sehen Jürgen und Marina Voigt aus Schönheide genauso. Die Beiden sich auch sehr viel auf zwei Rädern unterwegs, wenn es die Zeit erlaubt. Der Bikergottesdienst ist jedes Jahr ein Treffpunkt. Eine Ausfahrt gehört im Nachgang des Bikergottesdienst immer mit dazu. Die Tour führte die Teilnehmer diesmal zu den tschechischen Nachbarn.

"Ziel ist es, dass sich die Menschen begegnen. Manchmal ist es auch so, dass selbst das Motorradfahren, weshalb die Leute eigentlich mit dabei sind, bei einer Tour in den Hintergrund rückt", weiß Simon Leistner aus Erfahrung. Man lernt sich untereinander kennen, man kommt ins Gespräch und so entstehen auch Freundschaften unter den Motorradfahrern.



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