Bittere Niederlage: Reine Ergebnis-Kosmetik beim EHV

Handball Aue verliert Zuhause mit 27:30

Lößnitz. 

Lößnitz. Das Beste ist am Ende noch das Ergebnis, sagt Stephan Swat, Trainer des EHV Aue, der maßlos enttäuscht ist von dem, was seine Mannschaft jetzt auswärts gegen die HSG Konstanz aufs Parkett gebracht hat. Mit 27:30 (11:16) haben sich die Zweitliga-Handballer geschlagen geben müssen. Mit Michael Haßferter, der stark gehalten hat, und 16 Paraden verbuchen kann, hatte Konstanz ein dickes Plus im Tor, was mit spielentscheidend gewesen ist.

Alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden kann

Im Gegenzug war die Torhüter-Leistung auf EHV-Seite kaum vorhanden. "In 45 Minuten halten unsere Torhüter gerade einmal fünf Bälle", so Swat, der von einem hochverdienten Sieg für Konstanz spricht. Der Coach sagt: "Es macht mich nachdenklich, wenn man in einem Spiel so deutlich zurückliegt und alles falsch macht, was man falsch machen kann." Stellenweise sind es sieben, acht Tore und beim 27:18 (48.) sogar neun Tore Rückstand gewesen. Erst in der Schlussphase haben die Auer angegriffen.

Aufwachen für Spiel gegen HC Elbflorenz

Manager Rüdiger Jurke: "Es reicht nicht, wenn man die letzten zehn Minuten beginnt Handball zu spielen und einen 6:0-Lauf hinlegt. Das ist zu spät." Beim Spiel gegen Konstanz ist von Beginn an der Wurm drin gewesen. "Anfänglich haben wir ganz gut agiert, verhelfen aber dann Konstanz durch eigene Fehler zu mehr Selbstvertrauen", so Swat: "Wenn wir die Chance haben, das Spiel eng zu gestalten, machen wir die Fehler." Jetzt müssen alle ganz schnell aufwachen, so der Coach. Im Derby gegen den HC Elbflorenz, das am Samstag 17 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz angeworfen wird, dürfe man solche Fehler nicht erlauben, so Trainer Swat.