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Boogie-Woogie Bundesjugendcamp und 1. Hybrid-Online-Cup sind gestern gelaufen

Bundesjugendcamp Online-Variante war für Zwönitzer eine spannende Herausforderung

Zwönitz. 

Zwönitz. Die Freude ist riesig gewesen - den Zwönitzer Yellow Boogie Dancers ist es gelungen, das Boogie-Woogie Bundesjugendcamp erstmalig ins Erzgebirge zu holen. Es ist alles vorbereitet gewesen und jetzt am Wochenende sollten rund 150 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland in Zwönitz zu Gast sein. Doch aufgrund der Corona-Krise musste man aufs Internet ausweichen und hat das Event per Zoom-Konferenzen durchgeführt. Das Bundesjugendcamp soll im kommenden Jahr in Zwönitz nachgeholt werden. Ausrichter jetzt ist der Bayrische Rock'n'Roll und Boogie Woogie Verband gewesen. So ist gestern am Vormittag das 1. Bundes-Online-Livecamp gelaufen. Dort waren mit Nürnberg, Zwönitz, Kirchdorf, Königsbrunn und Dresden fünf Standorte eingebunden. Am Nachmittag dann haben sich zwölf Turniertanzpaare gemessen beim 1. Hybrid-Online-Cup, einen Boogie-Woogie Paarturniertanz-Wettbewerb zur Musik der 50er Jahre. Standorte waren da Nürnberg und Zwönitz. In Summe hat man 13 Vereine mit über 100 Teilnehmern aus ganz Deutschland mit dem Online-Tanz-Event erreicht. In Zwönitz waren die Niederzwönitzer Turnhalle und die der Katharina-Peters-Oberschule fest in Tänzerhand - 45 Einzeltänzer und sechs Paare sind am Start gewesen. Darunter zehn Einzelteilnehmer und zwei Paare vom 1. Dresdner Rock'n'Roll-Club. Mit Sebastian und Vivien Koesling waren auch zwei Trainer aus diesem Verein beim Camp eingebunden. Trainer-Unterstützung gab es zudem von Christoph Pecher von der Boogieschmiede Kirchdorf. "Wir bedauern es sehr, dass wir das Bundesjugendcamp nicht wie geplant durchführen konnten. Die Online-Geschichte jetzt ist für uns alle eine spannende Herausforderung. Das Mediale ist ein völlig neues Feld", sagt Anna Walter von den Yellow Boogie Dancers. Monique Jünger gehört mit Philipp Müller zu den Zwönitzer Turniertanzpaaren. Die 22-jährige sagt: "Vor der Kamera zu tanzen ist nicht viel anders, als bei einem klassischen Turnier. Bei Turnieren habe ich ohnehin einen Tunnelblick. Da blende ich alles andere um mich herum aus." Ohne Publikum sei die Stimmung schon anders. Katrin Kerber, Präsidentin vom Deutscher Rock'n' Roll und Boogie-Woogie Verband saß gestern in Nürnberg, wo die Hauptzusammenschaltung der Zoom-Konferenzen lag. Sie sagt: "Es ist erstmalig, dass wir in der Form ein Event organisieren. Ganz ohne Publikum, das ist natürlich eine ungewohnte Situation und wir hätten viel lieber volle Hallen, aber die Stimmung wird auch von den Aktiven selbst mit beeinflusst." Beim 1. Hybrid-Online-Cup haben die Zwönitzer folgende Plätze belegt: Monique Jünger und Philipp Müller (Platz 6), Tanja Seitenglanz und Marek Rudolf (Platz 9), Patricia Renatus und Tobias Rudolf (Platz 11) sowie Hanna Riedel und Julien Gläß (Platz 12). Zudem haben Tanja Seitenglanz und Marek Rudolf bei der Wahl zum Publikumsliebling Platz 3 erreicht. Alle Ergebnisse des 1. Hybrid-Online-Cups im Detail sollen im Internet veröffentlicht werden: www.drbv.de.

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