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Chemnitz

Breitenbrunn zeichnet verdienstvolle Einwohner aus

Kristall Vier Männer und eine Frau erhalten Auszeichnung

Breitenbrunn. 

Breitenbrunn. Das Kristall des Erzgebirges ist die höchste Auszeichnung der Kommune Breitenbrunn. In diesem Jahr konnten sich darüber freuen: Wolfgang Zwingenberger aus Erlabrunn als Vorstandsvorsitzender des Ambulanten Hospizvereins, Christoph Müller als Wander- und Wegewart des Erzgebirgszweigvereins Breitenbrunn, Bernd Kramer für sein langjähriges Wirken im Schmalspurbahnmuseum Rittersgrün und Heinz Schlegel aus Antonsthal als Leiter der Wandergruppe, die zum Heimatverein Silberwäsche gehört.

Geehrte steht nicht gern im Mittelpunkt

Einzige Frau in der Runde war Bärbel Beer aus Tellerhäuser, die von Ortsvorsteher Knut Scheiter vorgeschlagen wurde. Obwohl es der 69-Jährigen eher unangenehm ist, im Mittelpunkt zu stehen, habe sie erst wirklich verdient, betont Scheiter. Unter anderem hat sie sich dafür stark gemacht, dass eine Ortschronik geführt wird. Gemeinsam mit Frank Siegel kümmert sie sich darum. "Er hätte die Auszeichnung auch verdient", findet die Tellerhäuserin.

Auch, dass die Aussegnungshalle auf dem Friedhof ihres Heimatorts seit Mitte des Jahres einen Glockenturm hat, ist ihr zu verdanken. "Dafür hat sich aber auch mein Mann ganz sehr eingesetzt", so Beer. Zudem wurde das Ehepaar durch den Ortschaftsrat, den Ortsvorsteher und durch einige Sponsoren unterstützt. "Am Johannistag konnte der Glockenturm feierlich durch den Pfarrer von Oberwiesenthal und durch den Glockensachverständigen Gerd Schlesinger geweiht werden", sagt Bärbel Beer, die den Preis am liebsten mit ihren Mitstreitern geteilt hätte.



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