Brettmühlenweg wurde übergeben

Ausbau Landwirtschaft und Tourismus profitieren

brettmuehlenweg-wurde-uebergeben
Bürgermeister Wolfgang Triebert (re.) übernahm den Brettmühlenweg von Carola Aßmann (2.v.re.).Foto: Ralf Wendland

Zwönitz. Für den Ausbau des Brettmühlenweges an der alten Stollberger Bahn in Zwönitz wurden 150.000 Euro investiert. Die Teilnehmergemeinschaft war es, die sich dem alten Schotterweg angenommen hat. Das Ganze lief im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens in Zwönitz. Der Weg ist 750 Meter lang und 3 Meter breit. Gebaut wurde von August dieses Jahres bis November. Realisiert wurden Tiefbau, die frostsichere Stabilisierung des Untergrundes sowie der Wegebau mit Betonpflastersteinen und im Kurvenbereich mit Asphalt. Die Kosten sind zu 90 Prozent gefördert. Die Stadt Zwönitz trägt 6 Prozent und die Agrargenossenschaft Zwönitz 4 Prozent der Kosten. Die Stadt Zwönitz hat den Weg jetzt von der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Niederzwönitz ins Eigenturm der Kommune übernommen und zeichnet sich künftig für den Unterhalt verantwortlich. Am meisten profitiert die Agrargenossenschaft vom Wegebau. "Über den ausgebauten Weg kommen die landwirtschaftlichen Fahrzeuge vernünftig an die Fläche, die sie bewirtschaften", erklärt Carola Aßmann, die Vorsitzende des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Niederzwönitz. Bürgermeister Wolfgang Triebert sieht nicht nur die landwirtschaftliche Nutzung: "Wir sind als Kommune auch froh, dass wir solche Wege auch wunderbar nutzen können, um Radrouten darüberzulegen. Auch Wanderer finden den Weg jetzt in einer ganz anderen Qualität als zuvor. Damit hat die Maßnahme eine noch westlich breitere Bedeutung als einzig für die Landwirtschaft."