Brief geht an Landrat Frank Vogel

Initiative Pro Schönheide setzt sich für den Ort ein

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Jürgen Lenk setzt sich für Schönheide ein - offener Brief soll an Landrat Frank Vogel gehen. Foto: R. Wendland  Foto: R. Wendland

Schönheide. Wie geht es in Schönheide weiter, wie sieht die Entwicklung der Gemeinde in Zukunft aus? Diese Fragen sind es, die Bürger brennend interessieren. Da spielt auch die Beurlaubung von Bürgermeisters Kai Wilhelm eine Rolle, die seit 12. Dezember 2017 besteht und in der Bevölkerung Fragen aufwirft. Konkretes weiß man nicht, alles nur Mutmaßungen und Spekulationen.

Im Rahmen einer Veranstaltung, die jetzt von der Ortsgruppe "Pro Schönheide" initiiert worden ist, gab es in der Mittelbar in Schönheide eine Gesprächsrunde bei der auch diskutiert worden ist. Rund 100 Gäste zählte man: darunter Bürger, Stadträte und auch Kai Wilhelm. Fragen hat er im rechtlichen Rahmen nur zu seiner Person beantwortet, denn in einem laufenden Verfahren ist er zum Schweigen verpflichtet.

"Zu inhaltlichen Dingen darf ich nichts sagen und das werde ich aktuell auch nicht tun", so Wilhelm, der sich kaltgestellt fühlt, wie er selbst sagt: "Es wäre mir schon ein Bedürfnis, die Dinge beim Namen zu nennen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Anschuldigungen ausreichen, dass es zu einem Amtsenthebungsverfahren kommt." Jürgen Lenk, der "Pro Schönheide" vertritt, hat zum Ende der Veranstaltung einen Brief verlesen, der an Landrat Frank Vogel adressiert ist.

Wir sind der Meinung, heißt es darin, dass es uns als mündige Bürger von Schönheide zusteht zu erfahren, was die Hauptgründe für eine derartige Entscheidung sind. Man bittet den Landrat um eine sachliche Stellungnahme. In Schönheide ist man gespannt, was der Landrat auf den Brief antwortet.