Brücke in Wilischthal endlich wieder befahrbar

Verkehr Nur für Fußgänger weiterhin noch gesperrt

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Ab Donnerstag dürfen wieder Autos über die Zschopaubrücke in Wilischthal fahren. Für Fußgänger bleibt das Bauwerk aber weiterhin geschlossen.Foto: Sandra Häfner

Wilischthal. Es ist vollbracht: Ab morgen kann über die Steinbogenbrücke über die Zschopau in Wilischthal wieder der Verkehr rollen. Rund ein und ein halbes Jahr war die markante Überquerung voll gesperrt. In dieser Zeit wurde das mehr als 100 Jahre alte Bauwerk von Grund auf saniert.

Erstmals seit mehr als zehn Jahren können Fahrzeuge nun ohne Beschränkung die Brücke nutzen. Weil die Überquerung so marode gewesen ist, war sie vor der Sanierung zehn Jahre lediglich einspurig befahrbar, der Verkehr wurde mit Ampeln geregelt. Doch das ist nun Vergangenheit.

Schluss mit Fahreinschränkungen

Nach dem Einbau der Fahrbahndecke erfolgten in den vergangenen Tagen und bis zur letzten Minute vor der Freigabe die Herstellung der Bankette, die Installation der Leitplanken, die Aufbringung der Fahrbahnmarkierung sowie das Aufstellen der Verkehrsschilder, teilte der Bauherr, das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, mit.

Damit soll die Befahrbarkeit der Brücke pünktlich vor der Enduro-Weltmeisterschaft an diesem Wochenende in Zschopau sichergestellt werden. Doch die Arbeiten an der Brücke sind noch nicht abgeschlossen, betont eine Sprecherin des Landesamtes. Deshalb werde der Bereich mit dem Gefahrenzeichen "Baustelle" ausgeschildert.

Letzte Baumaßnahmen sind noch offen

Verkehrsteilnehmer sollten die Brücke mit besonderer Umsicht passieren, betont die Sprecherin. Für Fußgänger bleibt das Bauwerk vorerst weiterhin gesperrt, da die Absturzsicherungen - Brüstungsmauern und Geländer - erst noch errichtet werden müssen.

Bis dies erfolgt ist, stehen am Fahrbahnrand Betonelemente, die dem fließenden Verkehr als zusätzliche Absturzsicherung dienen, so die Sprecherin. Ursprünglich sollte die Brücke bereits Ende Juni frei gegeben werden. Doch Verzögerungen bei den Bauarbeiten machten das unmöglich.