Brücken am Radweg werden saniert

Instandsetzung Preßnitztalroute in diesem Sommer nur mit Umleitung befahrbar

Alles neu macht der Mai. Dieses alte Sprichwort, trifft derzeit besonders auf die Brücken am Preßnitztalradweg bei Großrückerswalde zu. Eine Baufirma aus dem erzgebirgischen Pöhla kümmert sich im Auftrag der Gemeinde um die Instandsetzung der Bauwerke. Auf dem rund acht Kilometer langen Stück des Radweges zwischen Streckewalde und Niederschmiedeberg gibt es insgesamt 15 Brücken, die alle noch in diesem Jahr erneuert werden sollen. Mit Rücksicht auf den Tourismus geschieht das nicht gleichzeitig sondern nacheinander. "Der Weg ist immer nur Abschnittsweise gesperrt, eine Umleitung für die Radfahrer ist ausgeschildert", erläuterte Thomas Herrmann aus dem Bauamt der Gemeinde.

Der Preßnitztalradweg wurde auf der ehemaligen Bahntrasse der Schmalspurbahn aus Richtung Wolkenstein errichtet. Idyllisch schlängelt er sich immer an der Preßnitz entlang. Die Brücken nutzen dabei noch immer den Unterbau der früheren Bahnlinie.

In der aktuellen Baumaßnahme wird diese in Stand gesetzt und durch eine neue etwas breitere Konstruktion aus Metall ergänzt, darauf kommt dann ein Belag aus wetterbeständigen Bohlen. Diese sind aus sogenanntem Reluma-Kunststoff, einem witterungsbeständigen Material aus recyceltem Kunststoff, den eine Firma aus Großrückerswalde herstellt. Davon verspricht sich die Gemeinde eine bessere Benutzbarkeit bei Regen, die bisherigen Holzbohlen waren dann immer sehr glatt und bargen ein Sturzrisiko für die Radler, und eine lange Haltbarkeit.

Insgesamt kostet die Sanierung der Brücken über 550.000 Euro. Die Arbeiten werden noch bis zum September andauern, Autofahrer sollten in dieser Zeit besonders vorsichtig fahren, da wegen der Umleitung immer mal wieder Radfahrer die Straße benutzen müssen.



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