Brunnenmädchen von Bad Schlema reicht Krone weiter

Hoheit Die Zeit war sehr erfahrungsreich

Bad Schlema. 

Bad Schlema. Es ist immer etwas los und es kommt auch immer Neues hinzu. Sophia Trzarnowski beschreibt ihr Leben als spannend und abwechslungsreich. Das "Amt" des Brunnenmädchens von Bad Schlema, das sie aktuell ausfüllt, ist ein solcher Punkt. Bis Oktober ist die 21-Jährige jetzt noch als Hoheit unterwegs und dann wird sie ihre Krone an eine Nachfolgerin weiterreichen. "Die Zeit als Brunnenmädchen ist in erster Linie schön gewesen und auch sehr erfahrungsreich. Ich habe ganz viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und ganz viel unterschiedliche Städte in ganz Deutschland gesehen. Sophia Trzarnowski hat immer ein Lächeln im Gesicht: "Mein ganzes Leben ist irgendwie spannend und nie langweilig, ob meine Kindheit, der Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar" oder das Amt als Brunnenmädchen."

"Musik geht mir unter die Haut"

Das Singen macht ihr sehr viel Spaß. Sie nimmt Gesangsunterricht und lernt nebenbei noch das Gitarre-Spielen. "Musik geht mir unter die Haut und das künftig nicht nur in Bezug auf die Gänsehaut. Ich lasse mir jetzt ein Tattoo in Form eines Notenschlüssels stechen", verrät die junge Frau: "Das Singen und die Musik bedeuten mir sehr viel. Damit kann man ganz viel ausdrücken und es ist meine Leidenschaft." Dramatisch in der aktuellen Situation: Es fallen alle Auftritte weg. Dennoch müsse man sehen, dass man am Ball bleibt. Das macht Sophia Trzarnowski in der Corona-Zeit jetzt mit Überraschungsauftritten vor Balkonen oder in Gärten: "Es ist nicht nur, dass sich die Leute freuen, sondern ich mich auch. Es kommen auch weiter Leute auf mich zu, die sich so einen Auftritt wünschen."

Selbst einmal in diese Rolle schlüpfen

Was das Amt des Brunnenmädchens angeht, so ist Sophia Trzarnowski quasi in die Fußstapfen ihrer Schwestern Saskia und Sabrina, die beide ebenfalls als Brunnenmädchen Bad Schlema repräsentiert haben, getreten. "Saskia hat damit angefangen. Ihr hat es gut gefallen. Sabrina ist schon manchmal mit gereist, genauso wie ich auch. Da es uns gefallen hat, sind wir nachgerutscht. Wenn man als kleines Mädchen, das ich bei der Krönung von Saskia war, eine Prinzessin mit Krone auf dem Kopf vor sich stehen hat, auch wenn es die eigene Schwester ist, ist das schon beeindruckend und man schaut zu ihr auf und man hat das Ziel, selbst einmal in diese Rolle zu schlüpfen."

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