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Vogtland

Bundespolizei stoppt Hundetransport

blaulicht Gegen den Fahrer wird wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt

Marienberg/Heinzebank. 

Marienberg/Heinzebank. Am Sonntag gegen 13.30 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei Chemnitz an der B174 Höhe Heinzebank einen bulgarische Transporter Mercedes Sprinter. Bei der Nachschau im Kofferraum entdeckten die Beamten drei Hundetransportboxen mit fünf Hundewelpen (3 Pudel und 2 Zwergspitz). Auf Verlangen händigte der Fahrer den Beamten die dazugehörigen Heimtierausweise zur Kontrolle aus. Dabei stellten die Beamten fest, dass in allen Ausweisen die Daten der Transporttauglichkeitsuntersuchung durch Überschreiben verfälscht wurde. Zudem konnte der Fahrer die, für eine Einfuhr nach Deutschland erforderlichen, tierärztlichen Gesundheitszeugnisse nicht vorweisen. Da der Gesundheitszustand der Tiere augenscheinlich schlecht war, wurde eine Amtstierärztin des Erzgebirgskreises hinzugerufen. Diese ordnete die Sicherstellung der Tiere an.

Die Hunde wurden daraufhin ins Tierheim Neu-Amerika gebracht.

Gegen den 35-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Urkundenfälschung eingeleitet. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro konnte er seine Fahrt fortsetzen.