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Bundespolizei verhindert unerlaubte Einreise in Reitzenhain

Polizei Vollstrechungshaftbefehl gegen einen Rumäne und Verdacht des Einschleusens

Reitzenhain. 

Reitzenhain. Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz kontrollierten am 29.09.2019 gegen 08:15 Uhr in der Ortslage Reitzenhain einen 45-jährigen Rumänen. Eine fahndungsmäßige Überprüfung ergab einen aktuellen Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Coburg.

Er war wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe von 1600 Euro + 108,50 EUR Verfahrenskosten oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verurteilt worden. Da er die offene Geldstrafe begleichen konnte, wurde ihm die Weiterreise gestattet.

Ein paar Stunden später um 16:15 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz einen Kleintransporter Mercedes-Benz mit ukrainischer Zulassung, ebenfalls in der Ortslage Reitzenhain, in Fahrtrichtung Inland. Neben dem ukrainischen 25-jährigen Fahrer befanden sich weitere 3 Insassen, im Alter von 18, 30 und 34 Jahren, im Fahrzeug. Alle Personen legten gültige ukrainische Reisepässe vor. Im Rahmen der Einreisebefragung tätigten die Personen widersprüchliche Angaben zum Reiseziel und -zweck. Weiterhin verfügten die Ukrainer über nicht genügend Barmittel, um ihren Aufenthalt in Deutschland zu bestreiten.

Gegenüber dem Fahrer ergab sich der Verdacht des Einschleusens.

 

Nach Einleitung der Ermittlungsverfahren wurden die 4 Ukrainer am heutigen Tag nach Tschechien zurückgeschoben. Sie erhalten eine Wiedereinreisesperre und dürfen bis 2021 weder ins Bundesgebiet einreisen noch sich darin aufhalten.