Bundestagsabgeordneter fordert höhere Wertschätzung von Therapeuten

Gesundheit Alexander Krauß setzt sich für Angleichung der Löhne ein

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Alexander Krauß Foto: Carsten Wagner

Schwarzenberg. Geht es nach dem CDU-Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß werden Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden zukünftig besser vergütet. Bei einem Termin in Börnichen kündigte der Gesundheitspolitiker der Christdemokraten an, dass es in diesem Jahr in den alten und den neuen Bundesländern die gleiche Bezahlung geben werde.

Gleiche Bezahlung für gleiche Leistung

"Für die gleiche Leistung wird es künftig bundesweit das gleiche Geld geben", so Krauß in einer Pressemitteilung. Für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Diätassistenten werde damit die deutsche Einheit vollendet.

Diese wichtigen Berufsgruppen hätten in der Gesundheitspolitik bislang im Schatten gestanden, beklagte Krauß und freut sich nun über die positive Entwicklung. Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz würden die Regelungen in den einzelnen Bundesländern vereinheitlicht - auf Ebene des Landes mit der höchsten Vergütung.

Mehr Entscheidungsspielraum für Therapeuten

Künftig werde es für diese Berufsgruppen auch mehr Gestaltungsspielraum geben, sagte der CDU-Politiker. Endlich können die Therapeuten wesentliche Entscheidungen bei der Behandlung treffen. "Der Arzt gibt eine Blankoverordnung, der Therapeut entscheidet dann, welche Therapie genau wie lang angewandt wird", erläuterte Krauß. Das große Erfahrungswissen der Physiotherapeuten und Logopäden werde so besser genutzt als dies heute der Fall sei. Patienten könnten also zukünftig stark von diesem Entscheidungsspielraum der Therapeuten profitieren.

Alexander Krauß ist seit der letzten Wahl Bundestagsabgeordneter der CDU. Zuvor war er Landtagsabgeordneter in Sachsen. Der 43-Jährige ist Berichterstatter seiner Fraktion für das Terminservice- und Versorgungsgesetz.