Chemie-Kabinett als Besuchermagnet

Überblick Oberschule der Bergstadt Schneeberg präsentierte sich

chemie-kabinett-als-besuchermagnet
Marcus Gerber, Klara Fiebig und Tom Nowak (v.li.) haben beim Tag der offenen Tür im Chemie-Kabinett Experimente gezeigt. Foto: R. Wendland

Schneeberg. An der Oberschule der Bergstadt Schneeberg ist man ganz nah am Schüler dran - man ist an der Einrichtung sehr sportorientiert und hat eigene Konzepte in Richtung Dyskalkulie und Lese- Rechtschreibschwäche. Schulleiterin Conny Kallweit sagt: "Wir sind offen für alle Kinder. Egal welches Defizit ein Schüler hat, wir versuchen gemeinsam mit den Eltern und dem Kind das Maximale herauszuholen."

Beim Tag der offenen Tür, der jetzt an der Einrichtung gelaufen ist, war im Prinzip in jedem Zimmer etwas los. Es wurde gezeigt, was in den einzelnen Fächern stattfindet. Einer der Anziehungspunkte: das Chemie-Kabinett, denn dort gab es einiges zu sehen. Schüler haben verschiedene Experimente gezeigt. Im Schulhaus sind zudem verschiedene Aufführungen gelaufen und in der Turnhalle wurden Sportarten, auch im Hinblick auf die Ganztagesangebote vorgestellt. Ein wichtiger Punkt: die Berufsorientierung.

Besucher konnten sich einen Überblick verschaffen. Was die Anmeldungen fürs kommende Schuljahr angeht, könne man noch gar nichts sagen, da sich der Anmeldezeitraum verändert hat durch die veränderten Zugangsvoraussetzungen fürs Gymnasium. Die Bildungsempfehlung gibt es am 1. März. Für Eltern dient diese lediglich noch als Orientierung. Sie entscheiden letztlich, wie der weitere Bildungsweg ihrer Kinder aussieht. "Welche Wertigkeit da eine Bildungsempfehlung hat, stellt sich in Zweifel", sagt Schulleiterin Conny Kallweit, die aber davon ausgeht, dass Eltern gerade im ländlichen Raum schon der Empfehlung der Lehrer nachkommen. Probleme sieht sie eher in den Großstädten.

Aktuell werden an der Oberschule in Schneeberg 292 Schüler unterrichtet. Diese Zahl sah nicht immer so rosig aus. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Oberschule aus einer Talsohle mit 181 Schülern befreit und blickt jetzt optimistisch in die Zukunft.