Christbäume zum Selbstschlagen

Festvorbereitung Sachsenforst bietet Termine zur Weihnachtsbaumernte

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Der Leiter des Forstreviers Zöblitz Tino Kermer in einer Christbaum-anpflanzug am zwischen Lauterbach und Pockau befindlichen Jägersteig. Foto: Jan Görner

Pockau. Wer sich beim "Weihnachtsbaum-Mausen" im Wald erwischen lässt, riskiert nicht nur ein Bußgeld. "Der Baum muss natürlich auch bezahlt werden", so der Zöblitzer Revierförster Tino Kermer. Hin und wieder hat er auch schon einen Weihnachtsbaumdieb erwischt. Dabei muss keiner das Risiko eingehen. Schließlich unterhält der Staatsbetrieb Sachsenforst extra Anpflanzungen mit Christbäumen. Dort ist das Selbst-Schlagen sogar ausdrücklich erwünscht, zu dem vorgegebene Terminen selbstverständlich.

Einer dieser Bestände befindet sich am Jägersteig zwischen Pockau und Kalkwerk. Dort können die Weihnachtsbäume am 16. Dezember zwischen 9 und 16 Uhr selbst geschlagen werden. Die Bäume dort dürfen nicht so hoch hinaus wachsen, da sie sonst bis in die Stromleitungen reichen könnten.

Selbst fällen oder fällen lassen

Bereits am 9. Dezember besteht die Möglichkeit der Christbaumernte von 9 bis 15 Uhr auf der Annahöhe zwischen Zöblitz und Sorgau. An beiden Standorten wachsen Blaufichten in verschiedenen Größen. Sägen sollten die Interessenten mitbringen.

Wer möchte, kann sich seinen selbst gewählten Baum vom Fachmann vor Ort fällen lassen. Da bis zum Schmücken der Christbäume meist noch ein bisschen Zeit vergeht, rät der Sprecher des Forstbezirkes Marienberg Thomas Köhler, die frisch geschlagenen Fichten nicht zu warm zu lagern.



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