Christian Tiffert bleibt bei den Veilchen

Fußball Spieler aus Aue verlängert vorzeitig bis 2019

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Christian Tiffert bleibt dem FC Erzgebirge Aue treu. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. "Der Typ ist Wahnsinn": Das ist ein Kompliment, das man über Christian Tiffert immer mal wieder hört. Für viele junge Fußballer ist der Routinier ein Vorbild und für das Spiel des FC Erzgebirge Aue ist er ganz wichtig. Daher wundert es auch nicht, dass der FC Erzgebirge Aue den Mittelfeldspieler unbedingt halten wollte.

Deshalb hat der Verein den Vertrag mit Christian Tiffert bereits in dieser Woche verlängert. Der 35-Jährige hat seinen Kontrakt bei den Veilchen vorzeitig bis Ende Juni 2019 verlängert. "Wir sind sehr froh, dass Christian unserer Mannschaft noch ein weiteres Jahr zur Verfügung steht und wir auf ihn bauen können", sagte FCE-Cheftrainer Hannes Drews und ergänzt: "Mit all seiner Erfahrung und seinem Können ist er absolut wichtig für unser Team."

Nicht nur spielerisch überzeugt er

Es ist aber nicht nur die Erfahrung, die Tiffert auszeichnet. Es ist sein Charakter. Nahezu immer analysiert er sachlich, spart nicht mit Kritik und holt andere gern auch mal auf den Boden der Tatsachen zurück. An zwei Episoden, die sich erst vor wenigen Tagen ereignet haben, sei dies beispielhaft festgemacht:

Als sich Tiffert im Spiel am Millerntor eine riesige Platzwunde zuzog, ließ er sich nicht auswechseln, sondern kämpfte bis zum Schluss. Dabei musste er zunächst auf dem Spielfeld von der medizinischen Abteilung getackert werden. Nach der Begegnung gab er zwar starke Schmerzen zu, machte darum aber wenig Aufhebens.

Eine Woche später beim bitteren 1:1 gegen Arminia Bielefeld, als sich einige über den späten Ausgleich ärgerten, sprach Tiffert das aus, was jeder sah: "Es ist ein gerechtes Ergebnis." Und er machte wieder einmal klar, dass man auf dem Boden der Tatsachen bleiben soll: "Wir sind nicht Düsseldorf, nicht Darmstadt, nicht Union Berlin - Wir sind immer noch Erzgebirge Aue und können nicht Woche für Woche 90 Minuten lang den Gegner an die Wand drücken."



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